Branchen-News zu Covid 19

Die zur Unternehmensgruppe gehörende Viessmann Technologies bietet fortan auch modulare Versorgungsstationen an, die ebenfalls einen elementaren Beitrag zur Behandlung schwer erkrankter COVID-19-Patienten leisten können. Dank der vorgefertigten und modularen Bauweise können die Einheiten schnell installiert werden, sie stehen in Modulgrößen für einen oder zwei Patienten zur Verfügung. Diese portablen Versorgungsstationen können in Innenbereichen aufgebaut werden, beispielsweise in Messehallen oder Sportarenen, aber – mit einer entsprechenden Abdeckung – auch im Freien.

Im Technischen Ausbildungszentrum der Viessmann Gruppe in Allendorf (Eder) wurde in weitgehender Eigenregie der jungen Kolleginnen und Kollegen eine Fertigungslinie zum Herstellen von hochwertigen Gesichtsmasken eingerichtet. Diese Masken wurden bereits an den Landkreis Waldeck-Frankenberg zur Weiterverteilung übergeben. Ab nächster Woche plant das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit benachbarten Unternehmen und dem Landkreis bis zu 10.000 Masken pro Woche zu fertigen.

Ebenfalls das Resultat einer Mitarbeiteridee ist die Fertigung von so genannten "persönlichen Türöffnern", die auf den 3D-Druckern des Viessmann Prototypenbaus entstehen. Mit der Nutzung dieses einfachen, aber wirkungsvollen Tools muss niemand mehr eine Türklinke mit der Hand berühren.

16.April

Gesamte SHK-Branche ist als Teil der KRITIS anerkannt

Die gesamte SHK-Branche ist von der Bundesregierung als Teil der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) eingestuft worden. Industrie, Großhandel und Handwerk der Heizungsbranche gelten folglich als systemrelevante Dienstleistungen. Mit den Produkten und Dienstleistungen sichert die SHK-Branche u.a. die Versorgung mit Energie, Wasser und Frischluft in Krankenhäusern, Altenheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen oder etwa Notdiensteinsätze in Wohnhäusern. Die VdZ hatte sich Ende März mit einem Appell an die Bundesregierung gewandt und die Einstufung der gesamten Branchen gefordert.

"Wir danken der Bundesregierung für ihr rasches Handeln und die Ausweitung des KRITIS-Status auf Industrie und Großhandel. Die Heizungsbranche funktioniert nur als Dreiklang von Industrie, Großhandel und Handwerk und muss als Ganzes betrachtet werden", sagt Dr. Michael Pietsch, Präsident der VdZ. "Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein, was die Eindämmung der Pandemie und das Wiedererstarken der Wirtschaft anbelangt. Die Heizungsbranche ist hier gut aufgestellt. Durch die sehr guten Förderanreize zum Heizungstausch, die durch das Klimapaket seit Jahresanfang geschaffen wurden, sind wir optimistisch, dass wir als Heizungsbranche Konjunkturmotor der Wirtschaft werden können", so Pietsch weiter.

14.April

Wirtschaftliche Normalisierung von Beginn an gemeinsam mit dem Handwerk gestalten

Zu den anstehenden Entscheidungen des Corona-Kabinetts sowie von Bund und Bundesländern zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Normalisierung erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Die Politik steht vor schwierigen Entscheidungen darüber, wann und mit welchen Schritten sie uns allen ein Stück Normalität zurückgeben kann. Es gilt verantwortungsvoll zwischen gesundheitlichen Notwendigkeiten und wirtschaftlichen Erfordernissen abzuwägen und zu entscheiden, welche ersten Schritte zur Reaktivierung sozialer und ökonomischer Aktivitäten gegangen werden können. Das Handwerk sichert der Politik seine volle Unterstützung zu und ermuntert dazu, die wirtschaftliche Normalisierung von Beginn an gemeinsam mit dem Handwerk zu gestalten. Es braucht politische Weichenstellungen, die es dem Handwerk als Stabilitätsanker der Gesamtwirtschaft ermöglichen, von Anfang an seine tragende Rolle bei diesem Neustart auch erfüllen zu können.

Es steht für das Handwerk außer Frage, dass die schrittweise Normalisierung nur unter Einhaltung eines größtmöglichen Gesundheitsschutzes erfolgen kann. Wichtig wird es sein, die nötigen Schutzvorkehrungen für Beschäftigte und Kunden zu identifizieren und zu entwickeln, um die Infektionsgefahr weitestmöglich zu minimieren und zugleich die Geschäftstätigkeit zu ermöglichen. Hier stehen wir zusammen mit den Berufsgenossenschaften als Partner bereit, gewerkespezifische Schutzkonzepte zu erstellen.

Freitag, 18.09.2020