Branchen-News zu Covid 19

Aktuelle Entwicklungen aus den Unternehmen und Verbänden

Corona: Ein Virus hat die Welt im Griff – und zunehmend auch die SHK-Branche. Hier erfahren Sie Aktuelles aus Unternehmen und Verbänden.

Ein Laptop mit den Worten
Quelle: thedarknut / https://pixabay.com/

07. Juli

GET Nord 2020 ist abgesagt

Die GET Nord 2020, die vom 19. bis 21. November auf dem Hamburger Messegelände stattfinden sollte, wird abgesagt. Dies ist das Ergebnis intensiver Beratungen mit Vertretern der Industrie, der Besucherverbände und des Großhandels. Grund dafür ist, dass zahlreiche ausstellende Unternehmen und Partner signalisiert haben, dass eine Teilnahme an der GET Nord 2020, aus Sorge um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, für sie nicht infrage kommt.

29. Juni

Absage der SHK Essen 2020

Die für den 10. bis 13. März 2020 geplante und zunächst auf den 1. bis 4. September 2020 verschobene SHK Essen wird nicht durchgeführt. Nachdem die Messe Essen im Mai darüber informiert hatte, die diesjährige Ausgabe der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und digitales Gebäudemanagement einmalig in einem anderen Format anzubieten, fand dazu in den vergangenen Wochen der enge Dialog mit den Ausstellern statt. Nach Abschluss der Gespräche steht nun fest: So sehr sich die Branche eine Plattform für den Wiedereintritt in den Markt wünscht, so groß ist die Verunsicherung angesichts der in den letzten Tagen neu entstandenen Coronavirus-Situation in NRW. Vor diesem Hintergrund ist eine wirtschaftliche Durchführung der Fachmesse für alle Beteiligten nicht gewährleistet.

Die nächste SHK Essen findet vom 8. bis 11. März 2022 statt.

26. Juni

Gemeinsam für die ISH: Trägerschaft und Beirat stehen hinter der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima

Am 16. Juni 2020 tagten die Trägerschaft und der Messebeirat zur ISH 2021. Dabei wurde eins deutlich: Beide stehen – stellvertretend für die gesamte SHK-Branche – hinter der ISH.

8. Juni

Das HeizungsJournal hat sich bei der Politik, den Verbänden und Vereinen einmal umgeschaut, wie man die Folgen der Corona-Pandemie einschätzt.

3. Juni

Chillventa findet erst 2022 wieder in Nürnberg statt

29. Mai

BDH: Macht den Recovery Plan "Green Deal ready"

Das von der EU vorgestellte, milliardenschwere Corona-Wiederaufbaupaket sieht der BDH als große Chance für den Klimaschutz. "Dass dieser EU-Recovery Plan ein großer Schritt in Richtung des wirtschaftlichen Wiederaufbaus Europas ist, steht außer Zweifel", so Uwe Glock, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie, BDH. "Aber lassen Sie uns die große Chance nutzen, den Recovery Plan und den europäischen Green Deal von vornherein miteinander zu verknüpfen", fordert der BDH-Präsident.

"Besonders der im Recovery Plan berücksichtigte Gebäudebereich und hier die Investitionen in höhere Effizienz und erneuerbare Energien bieten optimale Voraussetzungen dafür, Millionen Arbeitsplätze in der EU abzusichern und zugleich den Klimaschutz im größten Energieverbrauchssektor Europas nach vorne zu bringen", so der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke. "Gut 70 Millionen der 125 Millionen europäischen Heizungen verbrauchen zu viel Energie und emittieren zu hohe CO2-Mengen." Die europäische und deutsche Heizungsindustrie fordern daher im Rahmen des Recovery Plans ein "scrappage scheme for old and inefficient heating systems".

Mit dem zielorientierten Einsatz von Mitteln des Recovery Plans Richtung energetische Gebäudesanierung und beschleunigtem Heizungsaustausch könnten hohe CO2-Minderungsziele erschlossen und zugleich ein dringend erforderlicher Neustart der durch die Corona-Pandemie kollabierten Heizungsmärkte Italiens, Frankreichs, Spaniens und Belgiens erreicht werden. Dies läge nicht nur im Interesse der dortigen Arbeitsmärkte, sondern würde auch der deutschen Heizungsindustrie helfen, diese für sie wichtigen Märkte auch in Zukunft bedienen zu können.

SHK-Handwerk: Investitionsanreize ausrichten auf Klimaschutz und Gesundheitsversorger

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) empfiehlt der Politik bei der Ausgestaltung des Konjunkturprogramms zur Stärkung der deutschen Wirtschaft in und nach der Corona-Krise auf die Themen Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung zu setzen. In einem am Donnerstag dem Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Positionspapier appelliert die oberste Interessenvertretung von 48.000 Handwerksbetrieben an die Politik, Investitionsanreize zur Wiederbelebung der Binnennachfrage an Aufgaben im Klimaschutz und der Gesundheitsvorsorge zu koppeln. Gefragt seien dabei innovative Konzepte. "Die Corona-Krise hat die wichtigen politischen und gesellschaftlichen Ziele beim Klimaschutz und der Ausrichtung des Wohn- und Lebensraums auf eine älter werdende Gesellschaft ja nicht aufgehoben", erläutert Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK. Die jetzt geplanten staatlichen Hilfspakete zur Wiederbelebung der Konjunktur sollten daher nicht nur partikuläre Interessen bedienen, sondern gezielt zur Bewältigung bestehender Herausforderungen der gesamten Gesellschaft eingesetzt werden.

In seinem Positionspapier mit dem Titel "Kurs halten – Krise bewältigen" hinterlegt der ZVSHK sechs Lösungsvorschläge für kurzfristige Investitionsanreize, die langfristig den Klimaschutz und die gesundheitliche Vorsorge im Land stärken können.

27. Mai

Xylem fertigt Schutz-Visiere für lokale Einrichtungen am Wasserzähler-Standort Sensus in Ludwigshafen

Der internationale Wassertechnologie-Anbieter Xylem produziert beim Tochterunternehmen Sensus am Standort Ludwighafen Gesichtsschilde, sogenannte "face shields", die weltweit an Krankenhäuser, Pflege- und Hilfseinrichtungen geliefert werden.

Die Idee der Produktion von Gesichtsschutz-Visieren entstand in der amerikanischen Xylem-Zentrale. Weltweit wurden an mehreren Xylem Produktionsstandorten Entwicklungs- und Produktionskapazitäten abgestimmt sowie die Herstellung eng koordiniert. Das Team in Ludwigshafen hat in kürzester Zeit einen Prototyp entwickelt und speziell dafür ein Spritzgusswerkzeug angefertigt. "Unsere halbautomatisierten Fertigungsanlagen schaffen eine Ausbringung von 1.500 Stück pro Tag", erklärt Udo Diehl, Anwendungstechniker und Watermark Champion. Insgesamt will Xylem 200.000 Schutzmasken am Standort Ludwigshafen produzieren. Bereits mehrere Einrichtungen in Ludwigshafen konnte Xylem mit Schutzmasken beliefern.

14. Mai

SHK Essen 2020: flexible Lösungen für Aussteller

Die Vorbereitungen für die auf den 1. bis 4. September 2020 verschobene SHK Essen laufen auf Hochtouren. Dabei stellt sich die Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und digitales Gebäudemanagement auf die besonderen Herausforderungen ein, die sich aus der Coronavirus-Pandemie ergeben. Während einige Aussteller ihre Messeteilnahme aufgrund der geringen Planungssicherheit und der Verlegung des Termins abgesagt haben, setzen andere gerade in diesem Jahr auf die Live-Präsentation ihrer Innovationen und das persönliche Gespräch. Ihnen bietet die SHK Essen im Spätsommer die gewünschte Plattform für den Wiedereintritt in den Markt – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung und unter Einhaltung höchster Hygienestandards.

13. Mai

Nachfrage nach Brennstoffzelle ungebremst – Solidpower verzeichnet in Corona-Krise Rekordproduktion

Für viele Unternehmen waren die letzten Wochen eine wirtschaftliche Katastrophe. Nicht so für Solidpower: Das Unternehmen erfreute sich einer weiter stabilen Nachfrage und die Produktion des neuen "Bluegen BG-15" lief auf Hochtouren. "Wir haben ein innovatives und zukunftsträchtiges Produkt, aber dass sich die Nachfrage trotz der schwierigen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin positiv entwickelt, freut uns als junges Unternehmen besonders", sagt Geschäftsführer Gerald Neuwirth. "Natürlich mussten auch wir uns kurzfristig und unter hohem Zeitdruck an die neuen Gegebenheiten anpassen. Wir haben hier rasch reagiert und entsprechende Schutzmaßnahmen für alle Mitarbeiter umgesetzt – natürlich durch Homeoffice in der Verwaltung, der Entkoppelung von Standorten sowie durch Hygiene- und Schutzmaßnahmen in der Produktion."

11. Mai

Viessmann spendet 100.000 Euro für Schulen im Landkreis

Viessmann hat eine besondere Hilfsaktion gestartet, um auch bei der digitalen Bildung junger Menschen seiner Verantwortung gerecht zu werden. Ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: “Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen” werden jetzt zahlreiche "virtuelle Lernräume für jetzige und zukünftige Schüler-Generationen geschaffen". Ganz konkret spendet die Viessmann Allendorf Stiftung dem Landkreis Waldeck-Frankenberg als Schulträger für die heimischen Schulen 100.000 Euro. Mit dieser finanziellen Unterstützung werden rund 150 Laptops und 50 iPads angeschafft. Zunächst sollen diese während der Corona-Krise für das Homeschooling genutzt werden. Später kann damit die Digitalisierung des Unterrichts insgesamt weiter verbessert werden.

6. Mai

Light + Building findet 2020 nicht statt

Angesichts der durch die Corona-Pandemie bestimmten weltweiten Lage und den damit verbundenen Veranstaltungsverboten sowie Reiserestriktionen hat sich die Messe Frankfurt gemeinsam mit ihren Partnern – ZVEI und ZVEH – sowie dem Messebeirat darauf verständigt, die 11. Light + Building auszusetzen und turnusgemäß vom 13. bis 18. März 2022 durchzuführen.

05. Mai

Die Chillventa sollte in jedem Fall stattfinden!

In einem offenen Brief des Bundesinnungsverbands des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV) und des Zentralverbands Kälte Klima Wärmepumpen (ZVKKW) fordern Bundesinnungsmeister Heribert Baumeister und ZVKKW-Präsident Claus-Dieter Penno die Verantwortlichen auf, die Messe Chillventa keinesfalls abzusagen:

Sehr geehrte Verantwortliche der NürnbergMesse, der Chillventa und der Kälte-Klima-Branche,

für uns als Verbände der Kälte-Klima-Branche ist die Chillventa gedanklich gesetzt. Wir gehen fest davon aus, dass die Wirtschaft bis zum Herbst wieder hochgefahren werden MUSS. Um für 2021 die Weichen zu stellen, ist dieser Zeitraum genau richtig. Wie lange ist dieser aktuell sicher richtige Lockdown noch durchzuhalten?

Auch wenn das Oktoberfest nun doch abgesagt wurde, muss man festhalten, dass die Chillventa eine geschäftliche Veranstaltung ist mit komplett anderen Rahmenbedingungen. Bei einer Messe gibt es Hygiene- und Sicherheitsstandards auf hohem Niveau und die Besucher sind sicher diszipliniert genug, diese auch einzuhalten.

Keine Frage, es wird eine etwas andere Chillventa sein – allein auf Grund von Hygienemaßnahmen wie beispielsweise Mund-Nase-Schutz. Eventuell werden auch weniger Besucher kommen, insbesondere aus dem Ausland, aber wir müssen ein Zeichen setzen, dass es weitergeht. Eine Messe – unsere Chillventa – ist dafür ein wichtiges Signal, ganz besonders für eine Branche die ohne Zweifel als systemrelevant einzustufen ist, denkt man alleine an die Kühlung von Medikamenten und Blutkonserven, die Klimatisierung von Krankenhäusern, den gesamten Bereich der Lebensmittelkühlung oder die Kühlung von Rechenzentren – nicht zu vergessen die umweltpolitische Relevanz unserer Branche.

Hier haben wir die Möglichkeit uns und unsere Branche zu zeigen und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren wie leistungsfähig und systemrelevant wir sind. Genau deshalb sollten wir auch die wichtigste Leitmesse unserer Branche unterstützen und uns solidarisch zeigen. Wir unterstützen in jedem Fall die Chillventa. Lassen Sie sie stattfinden!

30. April

Schütz produziert Gesichtsvisiere für Krankenhäuser und Pflegeheime

Mitarbeiter in Heil- und Pflegeberufen benötigen für ihre Tätigkeit dringend Schutzausrüstungen wie Atemschutzmasken und Gesichtsvisiere. Um hier schnell Abhilfe zu schaffen, entwickelt und fertigt Schütz am Stammsitz in Selters jetzt Gesichtsvisiere.

Ein Mitarbeiter, dessen Frau in einem nahegelegenen Krankenhaus tätig ist, gab den Anstoß: Durch den hohen Bedarf vor Ort angetrieben, initiierte er bei Schütz das Projekt zur Produktion von Visieren. Sie bestehen aus drei Komponenten: einer Halterung, einem Gummiband und dem Gesichtsschild. Dank der jahrzehntelangen Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung und im Spritzguss realisierte das Unternehmen innerhalb von zwei Tagen im hauseigenen Werkzeugbau ein entsprechendes Spritzgusswerkzeug zur Fertigung des Visierhalters in großen Stückzahlen.

In einer ersten Hilfsaktion konnte Schütz innerhalb kürzester Zeit lokale Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Hebammen mit tausenden Gesichtsvisieren kostenfrei versorgen. Als Feedback auf dieses Hilfspaket meldeten sich zahlreiche weitere Krankenhäuser und Pflegeheime, die ihre großen Bedarfe an Gesichtsvisieren nicht decken können. Um dem schnell entgegenzukommen und die Kapazitäten entsprechend zu steigern, wurden sofort größere Mengen an Materialien für diese Sonderproduktion bezogen. Damit ist das Unternehmen nun in der Lage, die Gesichtsvisiere als Komplettsatz zur Selbstmontage in noch höheren Stückzahlen zum Selbstkostenpreis anzubieten. Umliegende Einrichtungen können die Visiere direkt von Schütz beziehen.

Trotz COVID-19 bleibt die Zukunft für Solarenergie mittel- und langfristig vielversprechend

Die Marktanalysten der REC Group sind der festen Überzeugung, dass die Solarindustrie gut aufgestellt ist, um bald sogar gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen. Hinzu kommen voraussichtlich erhebliche Investitionen in kritische Infrastrukturen in den Bereichen Digitalisierung, erneuerbare Energien und E-Mobilität, die an Bedeutung gewonnen haben.

Die Gründe, die für Solarenergie sprechen, haben sich durch die Krise nicht geändert. So ermöglicht Solarenergie eine zunehmende Energieautonomie zu äußerst wettbewerbsfähigen Stromgestehungskosten und ist dadurch finanziell attraktiv. PV in jeder Größe kann schneller als Kraftwerke auf Basis von fossilen Energien oder Kernkraft bereitgestellt werden. Zudem können in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie heute staatliche Anreize zusätzlich zu der robusten Wirtschaftlichkeit für den Einsatz von PV auf Dächern beitragen. Die REC Group ist daher optimistisch, dass jegliche Einschnitte der Solarindustrie lediglich von temporärer Natur sind und keinen Einfluss auf die positiven mittel- und langfristigen Aussichten haben werden.

Die aktuellen Schätzungen zur weltweiten Nachfrage nach Solarenergie stützen die Annahme. In Europa wird erwartet, dass der Solarmarkt im Jahr 2020 zwar einen deutlichen Rückgang erleben wird. Dem folgt aber eine signifikante Erholung im Jahr 2021. Die REC Group stellt darüber hinaus fest, dass der europäische Wohngebäudebestand im ersten Quartal weiterhin nahezu erwartungsgemäß gewachsen ist - und das in den größten Wohnungsmärkten Mittel- und Nordeuropas, darunter Deutschland und die Niederlande. In der Bundesrepublik verzeichnen die Installateure bis Mai und Juni noch genügend Aufträge, für die Zeit danach sind es hingegen spürbar weniger. Wenn die Mobilitätseinschränkungen auf gleichem Niveau bleiben, könnte das PV-Segment der Dachanlagen in Europa am wenigsten von COVID-19 betroffen sein.

In den USA gibt es Anzeichen dafür, dass 2021 ein stärkeres Jahr werden könnte als bisher angenommen, mit Schätzungen von bis zu 22 GW zusätzlich installierter Kapazität. Doch auch 2020 steht mit geplanten 17 GW bereits signifikantes Wachstum an. In Australien wird erwartet, dass sich Dachinstallationen auf Wohnhäusern erholen, sobald der Lockdown aufgehoben wird.

Hargassner: Ausstellungsraum öffnet wieder

Der Hargassner Ausstellungsraum wird ab 04. Mai 2020 wieder für Beratungen geöffnet - dabei werden maximal zwei Interessenten eingelassen. Hargassner sorgt hier selbstverständlich für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen: Händedesinfektion wird gestellt und wenn eine Schutzmaske fehlt, stellt Hargassner diese zur Verfügung.

29. April

Grundfos produziert bis zu 5.000 Gesichtsschutzvisiers pro Tag

Seit Ostern werden von Grundfos je nach Bedarf bis zu 5.000 Visiere täglich produziert, damit Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sich und Patienten vor einer Corona-Infektion schützen können. Nach dem ersten Anlaufen der Produktion im Stammwerk in Bjerringbro, Dänemark, haben auch die Fabriken in Frankreich und Serbien mit der Herstellung begonnen.

Die Lieferung dieser Hilfsgüter erstreckt sich vorerst auf Länder, in denen Grundfos mit eigenen Gesellschaften aktiv ist. So wurden neben Dänemark auch schon französische und italienische Einrichtungen beliefert. Abgegeben werden die Visiere kostenfrei als Spenden.

Außerdem spendete die Grundfos Stiftung (Poul Due Jensen Foundation) in einem zweiten Paket umgerechnet weitere ca. 2,34 Mio. Euro für Maßnahmen, um die Schäden der COVID-19-Pandemie zu begrenzen. Als Soforthilfe wurden ca. 2,1 Mio. Euro für WASH-Einrichtungen (Wasser, Sanitäranlagen, Hygiene) und ca. 240.000,- Euro für die Forschung an der Universität Aalborg (AAU) bereitgestellt.

Roth hilft bei Eindämmung der Corona-Pandemie

Mit einer Spende von 12.000 Mund-Nasenschutzmasken, auch OP-Masken genannt, unterstützt Roth Industries Alten- und Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste im Hinterland. Zusätzlich spendet Roth 400 Atemschutzmasken für medizinisches Personal im Umgang mit dem Corona-Virus. Sie sind als FFP2 (Filtering Facepiece 2) zertifiziert. Fünf Roth Service-Boxen runden die Spende ab. Sie eignen sich für die hygienische und sichere Entsorgung von getragener Schutzausrüstung bei der Behandlung von Covid-19 Erkrankten.

Basierend auf Filterfaltmaschinen aus dem Lieferprogramm von Roth Composite Machinery in Burgwald – auch ein Tochterunternehmen der Roth Industries – werden demnächst von einem Kooperationspartner hochwertige FFP2- und FFP3-zertifizierte Atemschutzmasken im Angebot sein. Dabei kann Roth auf Kompetenz und Know-how im Maschinenbau sowie auf einen großen Erfahrungsschatz in der Verarbeitung von Filter- und Vliesmaterialien zurückgreifen.

28. April

ITGA BW mit Schutzmasken-Aktion

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands technische Gebäudeausrüstung BW e.V. (ITGA BW) stehen ihren Kunden auch während der Corona-Krise mit hohem Engagement zur Verfügung. Der Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter steht jedoch für die Mitglieder des ITGA BW hierbei ganz im Vordergrund. "Der ITGA BW konnte so frühzeitig 70.000 Schutzmasken über sein Verbandsnetzwerk beziehen und zu sehr günstigen Bedingungen an die Mitglieder, ohne jeglichen Aufschlag, weitergeben", betont Robert Pomes, Geschäftsführer des ITGA BW. Der Verband unterstützt zudem Universitäten und Hochschulen, welche seinem Netzwerk angehören, mit Schutzmasken.

27.April

Daikin bietet vollumfängliche Kundenbetreuung

Für viele Kälte-Klima-Fachbetriebe stellt sich die Frage: Ist die Betreuung und Lieferfähigkeit seitens der Herstellerfirmen aktuell überhaupt möglich? Daikin sagt ja - der Schutz von Kunden und Mitarbeitern vor einer Ansteckung steht dabei an oberster Stelle.

"Unser Außendienst arbeitet bis dato im Homeoffice und hält via Telefon und E-Mail Kontakt mit den Kunden. Ab 27. April steht er dann auch wieder für Besuche zur Verfügung, vorausgesetzt, dies wird vom Kunden ausdrücklich gewünscht und alle Schutzregeln werden eingehalten", erläutert Bernhard Schöner, Leiter Corporate Communication sowie Bereich Marketing Commercial/Industrial bei Daikin, die aktuelle Situation der Außendienst-Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter des Daikin Technical Field Supports, zu deren Aufgaben die Inbetriebnahme von Wärmepumpen- und Klimasystemen aber auch Notfälle gehören, fahren auf Einsätze. Allerdings wird jeder Einzelfall geprüft, ob ein Termin vor Ort notwendig ist und wie dieser optimal für alle Beteiligten durchgeführt werden kann. Das heißt, dass diese Mitarbeiter auch zu ungewöhnlichen Zeiten raus müssen, um Menschenansammlungen oder Stoßzeiten zu umgehen. Selbstverständlich stattet Daikin seine technischen Mitarbeiter hierzu mit Mundschutz und Desinfektionsmittel aus.

24. April

Nevaris Bausoftware GmbH unterstützt Bauunternehmen

Die Nevaris Bausoftware GmbH reagiert auf die aktuellen Herausforderungen der Corona-Situation und bietet Unternehmen der Baubranche die von der Tochtergesellschaft 123erfasst entwickelte Aufgaben- und Mängelmanagement-App, 123quality, mit allen Funktionen für 60 Tage kostenlos an.

Über die App weisen die Nutzer aus dem Büro oder Homeoffice die zuständigen Mitarbeiter oder Nachunternehmer auf Mängel hin und können gleichzeitig Aufgaben und Prüfungen auf dem digitalen Bauplan zuteilen. Das Prinzip gilt auch für die Aufgabenannahme und -bearbeitung sowie alle weiteren anfallenden To-Dos auf der Baustelle, wie etwa die Prüfung eines Defekts in der Elektrik. Den aktuellen Status kann der Ticket-Ersteller jederzeit nachprüfen. Neben dem kontaktlosen Baustellenmanagement profitieren Bauunternehmen, Architekten und Planer dank 123quality von einer enormen Zeitersparnis und Flexibilität. Damit eignet sich die App auch unabhängig von der Corona-Krise für ein effizientes, papierloses Baustellenmanagement.

Roth passt Service an Corona-Situation an

Die Buchenauer Roth Werke haben ihren Service und die Dienstleistungen an die Erfordernisse der Corona-Situation angepasst:

Das Unternehmen betreut seine Partner in Fachgroßhandel und SHK-Fachhandwerk zum einen telefonisch und mit Hilfe der digitalen Medien. Besuche und Serviceeinsätze finden bei Bedarf nach vorheriger telefonischer Abklärung statt. Der Hersteller hat derzeit keine Produktionseinschränkungen, stockt die Lagerbestände auf und überwacht die Lieferketten engmaschig. Aktuell rechnet Roth nicht mit Liefereinschränkungen.

Um den Schutz der Mitarbeiter zu gewährleisten sowie den Geschäftsbetrieb, die Produktion und die Belieferung der Kunden zu sichern, hat Roth eine Arbeitsgruppe gegründet, die flexibel auf neue Situationen reagiert und Handlungsanleitungen herausgibt. So werden Arbeiten in der Produktion geregelt und Sicherheitsvorkehrungen für einen reibungslosen Betrieb getroffen. Das Team beachtet dabei allgemeine Informationen von Ämtern und Instituten.

22. April

Bundesingenieurkammer: Jetzt schon die Bauvorhaben von morgen sichern!

Aktuell verzeichnet bereits eine Mehrheit der Ingenieurbüros (75%) negative Auswirkungen der Corona-Epidemie. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer. Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen die mehr als 9.000 befragten Planerinnen und Planer jedoch mit einer weiteren deutlichen Verschlechterung der Lage und mit finanziellen Einbußen.

"Noch schaffen es glücklicherweise viele Ingenieurbüros die Folgen der Corona-Krise abzufangen. Allerdings ist jetzt schon abzusehen, dass die Probleme im Planungswesen z.B. durch nachgelagerte Rechnungslegung erst verzögert auftreten. Daher ist es wichtig, heute schon die Auswirkungen in der Zukunft im Blick zu haben. Denn Planungskapazitäten, die jetzt wegbrechen, haben Auswirkungen auf wichtige und dringend benötigte Infrastruktur- und Hochbauprojekte von morgen", sagte Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Während sich kleine Büros tendenziell häufiger mit akuten Liquiditätsproblemen konfrontiert sehen, geben mittelgroße und größere Büros häufiger an, nicht mehr ausgelastet zu sein. Die meistgenannten Folgen der Coronakrise sind abgesagte oder zurückgestellte Aufträge (46%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (33%) sowie Verzögerungen auf der Baustelle durch längere Lieferzeiten (25%), Personalengpässe der ausführenden Unternehmen (25%) oder die Umsetzung von Hygienevorschriften auf der Baustelle (20%).

Die Online-Umfrage fand vom 6. bis 14. April 2020 statt und wurde gemeinsam von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer bei dem Marktforschungsunternehmen Hommerich & Reiß in Auftrag gegeben. In die Datenanalyse flossen insgesamt Angaben von 9.226 Befragten ein. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Die Umfrage soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Politik mit ausreichend validem Datenmaterial zu unterstützen.

Über 180 Organisationen und Unternehmen fordern Klima-Konjunkturpaket

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die zuständigen Ministerinnen und Minister fordern über 180 Organisationen und Unternehmen ein Klima-Konjunkturpaket zur wirtschaftlichen Wiederbelebung nach der Coronakrise, das im Einklang mit den Klima- und Energiezielen steht. Das breite Bündnis aus Umweltorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Verbraucherschützern und Unternehmen betont in dem Schreiben: "Die anstehenden politischen Entscheidungen zur wirtschaftlichen Wiederbelebung und Erholung müssen (…) die anderen großen Herausforderungen unserer Zeit mit adressieren und uns widerstandsfähiger gegen andere Krisen machen. Investitionen in eine CO2-arme, nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutzlösungen sind zudem ein wirksamer und effektiver Konjunkturmotor."

Konkret rufen die Unterzeichnenden die Bundesregierung dazu auf, "unbedingt an den Klimazielen festzuhalten", um Planungssicherheit für wichtige Investitionen in die Energiewende zu schaffen und mit "Konjunkturinvestitionen die Krisenfestigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft zu stärken". Dies solle aus Sicht der Unterzeichner auch im Rahmen des europäischen Green Deals geschehen. Konkret fordern die Organisationen und Unternehmen "die notwendigen staatlichen Investitionen und Investitionshilfen für eine schnelle wirtschaftliche Erholung zu beschließen, inklusive Anreizprogrammen für Energieeffizienz, erneuerbaren Strom, Wärme und Kälte, klimafreundliche Mobilität, klimaneutrale Gebäude und hocheffiziente Industrieprozesse".

21. April

Kübler startet Produktion von Mund-Nasen-Masken

Letzte Woche startete bei Kübler in Plüderhausen die Produktion von Mund-Nasen-Masken. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Näherei werden ab sofort tausende von Masken anfertigen, um den großen Bedarf zu bewältigen. Als Hersteller von Arbeits- und Schutzkleidung ist Kübler in der Lage, Teile der Produktion schnell und unkompliziert umzustellen. Je nach Bedarf können in Zusammenarbeit mit Konfektionspartnern kurzfristig weitere Produktionskapazitäten bereitgestellt werden.

Das aktuelle Angebot umfasst Modelle mit Gummiband und zum Binden in den Farben Bordeaux, Marine, Mittelgrau und Orange. Die eingesetzten Gewebe – 100 Prozent Baumwolle oder Baumwoll-Polyester-Mischungen – sind für eine Wäsche mit 90 °C ausgelegt. Um die Masken individuell an die Gesichtsform anpassen zu können, verfügen sie über drei Falten und einen eingearbeiteten, formbaren Nasenbügel.

"Mit der Fertigung von Mund-Nasen-Masken wollen wir dazu beitragen, die derzeitigen Engpässe zu beseitigen und so helfen, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen", erklärt Michael Stiegert, Geschäftsführer der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG. Wichtig ist es ihm in diesem Zusammenhang hervorzuheben, dass es sich bei den hergestellten Masken nicht um ein Medizinprodukt oder persönliche Schutzausrüstung handle. "Da die Masken wie jedes Kleidungsstück eine physische Barriere bilden, gehen die Fachleute aber von einer gewissen Schutzfunktion aus", führt Stiegert weiter aus. So könnten sie die Übertragung von größeren Tröpfchen beispielsweise durch Husten des Trägers und eine Kontaktinfektion durch Berührung der Mund- und Nasenschleimhaut mit kontaminierten Fingern reduzieren.

Buderus: Trotz Kontaktbeschränkung nahe beim Kunden

In Zeiten von "social distancing" und Homeoffice zeigt sich, welche Vorteile eine Heizungsanlage bietet, die online ist. Ohne vor Ort sein zu müssen, können Handwerkspartner eventuelle Störungen an den Anlagen ihrer Kunden erkennen, teilweise sogar online beheben oder Parameter am System einstellen. Ein wichtiger Nebeneffekt von Konnektivität ist also, dass der eine oder andere Termin im Keller der Kunden entfallen kann.

Viele Wärmeerzeuger von Buderus sind seit langer Zeit mit integrierter Internet-Schnittstelle ausgestattet und so internetfähig: Bequem anschließen, die passende App installieren und online gehen. Auch verschiedene ältere Anlagen können nachträglich onlinefähig gemacht werden. So lassen sich Heizsysteme komfortabel über den Computer, ein Tablet oder Smartphone bedienen. Mit dem "Control Center ConnectPRO" steht Heizungsfachfirmen ein Webportal zur Verfügung, das jederzeit einen Überblick über den Status der angeschlossenen Kundenanlagen bietet. Manche Einstellungen lassen sich sogar vom Büro aus erledigen, zum Beispiel das Zeitschaltprogramm individuell anzupassen.

Bosch bietet virtuellen Messestand

Auf dem virtuellen Messestand erfahren Sie alles Wissenswerte über die Produktneuheiten und Kampagnen von Bosch.

20. April

Viessmann stellt Teile der Produktion auf Beatmungsgeräte, mobile Intensivstationen, Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel um

Im Kampf gegen die COVID-19 Pandemie weitet die Viessmann Gruppe ihre gesellschaftliche Verantwortung aus. In einem umgerüsteten Teil der Produktion fertigt das Familienunternehmen nun – zusätzlich zu ihren Klima- und Energielösungen – auch Beatmungsgeräte, mobile Versorgungsstationen, Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel.

Eine der Fertigungslinien für Gas-Wandgeräte am Unternehmensstammsitz im nordhessischen Allendorf (Eder) wurde innerhalb weniger Tage auf die Herstellung der genannten Produkte umgebaut. Dass es überhaupt möglich war, in so kurzer Zeit ein vereinfachtes Beatmungsgerät entwickeln zu können, ist dem Aufbau eben jener Gas-Wandgeräte zu verdanken. Zum einen konnten viele Bauteile der Gaswandgeräte wie z.B. der elektronische Gas-Luftverbund für das Beatmungsgerät übernommen werden. Zum anderen verfügt Viessmann über eine sehr flexible Fertigung, die in kürzester Zeit auf die neuen Anforderungen angepasst werden konnte.

Die zur Unternehmensgruppe gehörende Viessmann Technologies bietet fortan auch modulare Versorgungsstationen an, die ebenfalls einen elementaren Beitrag zur Behandlung schwer erkrankter COVID-19-Patienten leisten können. Dank der vorgefertigten und modularen Bauweise können die Einheiten schnell installiert werden, sie stehen in Modulgrößen für einen oder zwei Patienten zur Verfügung. Diese portablen Versorgungsstationen können in Innenbereichen aufgebaut werden, beispielsweise in Messehallen oder Sportarenen, aber – mit einer entsprechenden Abdeckung – auch im Freien.

Im Technischen Ausbildungszentrum der Viessmann Gruppe in Allendorf (Eder) wurde in weitgehender Eigenregie der jungen Kolleginnen und Kollegen eine Fertigungslinie zum Herstellen von hochwertigen Gesichtsmasken eingerichtet. Diese Masken wurden bereits an den Landkreis Waldeck-Frankenberg zur Weiterverteilung übergeben. Ab nächster Woche plant das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit benachbarten Unternehmen und dem Landkreis bis zu 10.000 Masken pro Woche zu fertigen.

Ebenfalls das Resultat einer Mitarbeiteridee ist die Fertigung von so genannten "persönlichen Türöffnern", die auf den 3D-Druckern des Viessmann Prototypenbaus entstehen. Mit der Nutzung dieses einfachen, aber wirkungsvollen Tools muss niemand mehr eine Türklinke mit der Hand berühren.

16.April

Gesamte SHK-Branche ist als Teil der KRITIS anerkannt

Die gesamte SHK-Branche ist von der Bundesregierung als Teil der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) eingestuft worden. Industrie, Großhandel und Handwerk der Heizungsbranche gelten folglich als systemrelevante Dienstleistungen. Mit den Produkten und Dienstleistungen sichert die SHK-Branche u.a. die Versorgung mit Energie, Wasser und Frischluft in Krankenhäusern, Altenheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen oder etwa Notdiensteinsätze in Wohnhäusern. Die VdZ hatte sich Ende März mit einem Appell an die Bundesregierung gewandt und die Einstufung der gesamten Branchen gefordert.

"Wir danken der Bundesregierung für ihr rasches Handeln und die Ausweitung des KRITIS-Status auf Industrie und Großhandel. Die Heizungsbranche funktioniert nur als Dreiklang von Industrie, Großhandel und Handwerk und muss als Ganzes betrachtet werden", sagt Dr. Michael Pietsch, Präsident der VdZ. "Die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend sein, was die Eindämmung der Pandemie und das Wiedererstarken der Wirtschaft anbelangt. Die Heizungsbranche ist hier gut aufgestellt. Durch die sehr guten Förderanreize zum Heizungstausch, die durch das Klimapaket seit Jahresanfang geschaffen wurden, sind wir optimistisch, dass wir als Heizungsbranche Konjunkturmotor der Wirtschaft werden können", so Pietsch weiter.

14.April

Wirtschaftliche Normalisierung von Beginn an gemeinsam mit dem Handwerk gestalten

Zu den anstehenden Entscheidungen des Corona-Kabinetts sowie von Bund und Bundesländern zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Normalisierung erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Die Politik steht vor schwierigen Entscheidungen darüber, wann und mit welchen Schritten sie uns allen ein Stück Normalität zurückgeben kann. Es gilt verantwortungsvoll zwischen gesundheitlichen Notwendigkeiten und wirtschaftlichen Erfordernissen abzuwägen und zu entscheiden, welche ersten Schritte zur Reaktivierung sozialer und ökonomischer Aktivitäten gegangen werden können. Das Handwerk sichert der Politik seine volle Unterstützung zu und ermuntert dazu, die wirtschaftliche Normalisierung von Beginn an gemeinsam mit dem Handwerk zu gestalten. Es braucht politische Weichenstellungen, die es dem Handwerk als Stabilitätsanker der Gesamtwirtschaft ermöglichen, von Anfang an seine tragende Rolle bei diesem Neustart auch erfüllen zu können.

Es steht für das Handwerk außer Frage, dass die schrittweise Normalisierung nur unter Einhaltung eines größtmöglichen Gesundheitsschutzes erfolgen kann. Wichtig wird es sein, die nötigen Schutzvorkehrungen für Beschäftigte und Kunden zu identifizieren und zu entwickeln, um die Infektionsgefahr weitestmöglich zu minimieren und zugleich die Geschäftstätigkeit zu ermöglichen. Hier stehen wir zusammen mit den Berufsgenossenschaften als Partner bereit, gewerkespezifische Schutzkonzepte zu erstellen.

Bei einem Neustart wird es darum gehen, dass alle handwerklichen Tätigkeiten und Dienstleistungen, die derzeit aufgrund behördlicher Vorgaben untersagt sind, schnellstmöglich wieder aufgenommen werden können [...]

Notwendig ist zugleich ein zeitnaher Neustart in den einschlägigen Verwaltungen, z.B. bei den Kfz-Zulassungsstellen, den Straßenverkehrsbehörden und sonstigen Ämtern, auf die Handwerksunterneh-men angewiesen sind, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Ebenso wichtig ist auch, dass wieder für alle im Handwerk Beschäftigten - über die systemrelevanten Bereiche hinausgehend - zu einer umfassenden Kinderbetreuung zurückgekehrt wird.

Dritter zentraler Eckpunkt einer effektiven Exit-Strategie, die das Handwerk von Beginn an einbezieht, müssen wirksame Impulse zur Wiederbelebung der Nachfrage sein. Es sollten verstärkt und beschleunigt öffentliche Aufträge vergeben und Vergabeverfahren möglichst schlank gestaltet werden. Nachfrageimpulse könnten zudem über Investitionsanreize sowie steuerliche Entlastungen von Unternehmen und Handwerkskunden gegeben werden. Außerdem setzen wir uns für ein umfassendes Belastungsmoratorium sowohl im Bereich der Regulierung als auch z.B. bei Sozialbeiträgen ein.

Beim Neustart gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aktivitäten muss unbedingt vermieden werden, dass ein föderaler Flickenteppich entsteht. Bund und Länder müssen gemeinsam für einheitliche und vor allem auch klare Regeln sorgen, welche Unternehmen unter welchen Bedingungen wieder arbeiten und öffnen können. Klare Perspektiven sind für die Planungen unserer Betriebe wichtig, damit sie sich auf das Wiederhochfahren ihrer Tätigkeit vorbereiten können und so ein rascher Neustart auch gelingen kann."

Pumpenhersteller Grundfos ruft zum Schulterschluss auf

Unter dem Hashtag #gemeinsamfürshandwerk nutzt Grundfos die Medien und sozialen Netzwerke für einen Aufruf zur Solidarität. Mit der Botschaft: Wer vom Einsatz des lokalen Handwerks profitiert, kann durch Kundentreue und Aufträge auch etwas zurückgeben. Besonders jetzt, da sich die Bücher durch die kollektive Schockstarre und einbrechende Wirtschaft bedrohlich leeren.

Zum Krisenszenario gehört eben leider auch, dass selbst bei den systemrelevanten Berufsgruppen der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche nicht weniger als die nackte Existenz auf dem Spiel steht. Wovon jetzt schon spürbar die gesamte Lieferkette betroffen ist. Dabei versteht sich der Pumpenspezialist nicht nur als Antreiber, sondern als tatkräftiger Vormacher. Grundfos stellt deshalb nicht nur den Schutz der eigenen Mitarbeiter, seiner Kunden und Partner in den Mittelpunkt. Dem Unternehmen liegt neben der globalen Gemeinschaft auch der lokale Handwerker in besonderer Weise am Herzen. Weshalb Grundfos nicht nur rund 1,64 Mio. Euro für diverse Sofortmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie spendet, sondern jetzt auch einen gezielten Appell an die Endverbraucher richtet. Ein Projekt mit großer Reichweite über Online-Medien und soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Instagram, um die Schäden für das Handwerk zu begrenzen.

Siemens Vorstand richtet Covid-19-Hilfsfonds ein

Der Vorstand der Siemens AG hat entschieden, mit sofortiger Wirkung einen Covid-19- Hilfsfonds einzurichten. Dieser Hilfsfonds unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins Siemens Caring Hands e.V. ("Caring Hands") soll hilfs- und medizinische Einrichtungen sowie Betroffene der Covid-19-Krise weltweit und unbürokratisch unterstützen.

Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Siemens AG können weltweit ab sofort Geldspenden an Caring Hands unter dem Stichwort "Covid-19" leisten. Jeder gespendete Euro wird von Siemens zusätzlich verdoppelt. Das heißt, die Siemens AG zahlt nochmal denselben Betrag an Caring Hands. Von dort aus werden die Mittel nach größtem Bedarf satzungsgerecht verwendet.

09.April

Politik bestätigt: Heizungsbranche schützt kritische Infrastrukturen

Die Bundesregierung hat die Heizungsbranche mit Industrie, Großhandel und Handwerk als systemrelevant für den Schutz kritischer Infrastrukturen eingestuft. Das Gesundheitswesen und der Schutz von Senioren spielen eine zentrale Rolle für die Bewältigung der Corona-Krise. Krankenhäuser, Seniorenheime, Wohnblocks, aber auch das Eigenheim benötigen eine gesicherte Versorgung mit Wärme und Warmwasser. Diese Einstufung betrifft somit das Heizungsfachhandwerk sowie die Werkskundendienste der BDH-Mitgliedsunternehmen, die für die Versorgungssicherheit durch große Heizzentralen, Trinkwasserkaskaden und weiterer gebäudetechnischer Anlagen sorgen.

"Der BDH begrüßt diese Bestätigung durch die Bundesregierung und dankt zugleich dem SHK-Fachhandwerk, aber auch den Werkskundendiensten der Hersteller, die durch ihren Einsatz zur Sicherung der kritischen Infrastrukturen maßgeblich beitragen", so BDH-Präsident Uwe Glock. "Ebenfalls hilft es bei der Bewältigung der drohenden wirtschaftlichen Krise, dass zumindest im ersten Quartal 2020 eine hohe Auslastung der Heizungsbranche gewährleistet werden konnte."

Der BDH sieht auch für die kommenden sicherlich schwierigen Wochen eine gute Chance, vergleichsweise positive wirtschaftliche Entwicklungen in der Heizungsbranche aufrecht erhalten zu können. Dieser vorsichtige Optimismus begründet sich auch in den attraktiven Förderinstrumenten, die die Bundesregierung zum 1. Januar 2020 im Rahmen des Klimaschutzpakets zur Verfügung gestellt hat. Als Risiko sieht der BDH Störungen der Lieferketten, z.B. mit den italienischen Schwesterunternehmen. Diese liefern im wesentlichen Komponenten für heiztechnische Systeme. Der Verband sieht dennoch positive Anzeichen für die italienische Industrie. Durch die sich derzeit abzeichnenden Maßnahmen der italienischen Regierung, könnte die Produktion langsam aber sicher wieder zugelassen werden.

"Nach der Corona-Krise bzw. den geplanten Lockerungen der Vorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Krise könnte sich die deutsche Heizungsbranche als dynamische Konjunkturlokomotive erweisen", so BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. "Wir setzen im Sinne der Erhaltung der annähernd 500.000 Arbeitsplätze in unserer Branche weiterhin auf positive Signale aus der Politik, um die bisherige Dynamik in der Branche weiter zu unterstützen."

08. April

Remeha bietet Online-Gespräche mit Schulungsleitern

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern finden bei Remeha aktuell zwar keine Schulungen statt, aber die Marktpartner des Herstellers müssen trotzdem nicht auf professionelle Unterstützung verzichten. Ganz ohne Ansteckungsgefahr beantworten Schulungsleiter täglich alle technischen Fragen in einem Online-Gespräch. Die Experten aus Emsdetten stehen dabei live rund um die angebotenen Themen Produkte, Wartung und Technik zur Verfügung.

Folgende Kernpunkte werden an festen Tagen und folgenden Uhrzeiten angeboten:

  • Instandhaltung- u. Wartungstechniken: montags von 13.00 - 13.30 Uhr
  • Herausforderung Energiewende - Lösungen Marke Remeha: dienstags von 13.00 - 13.30 Uhr
  • Ace Control - Regelungstechnik - Menüstruktur und Bedienung: mittwochs von 13.00 - 13.30 Uhr
  • Calenta Ace - Anschluss- u. Einstellpläne: donnerstags von 13.00 - 13.30 Uhr
  • Ace Control - Regelungstechnik - elektrische Anschlüsse: freitags von 09.00 - 09.30 Uhr
  • Regelungstechnik - Fernbedienung über die eTwist App: 24. April und 19. Juni jeweils von 11.00 - 11.30 Uhr

Interessierte Teilnehmer können sich einfach online unter pro.remeha.de unter dem Menüpunkt Schulungen anmelden.

06. April

Gesichtsschilde aus dem 3-D-Drucker

Das Ansteckungsrisiko für die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen muss minimiert werden. Daher hat der Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg Gesichtsschilde gedruckt und an Landrat Dr. Matthias Neth überreicht

Die Erstellung der Schutzschilde lief schnell und unkompliziert: Der Träger wird gedruckt, die Sichtscheibe ist eine Folie für einen Tageslichtprojektor, ein handelsüblicher Locher stanzt die Öffnungen, und befestigt wird mit Gummibändern. "Einfach aber wirkungsvoll", freut sich auch Landrat Dr. Matthias Neth. Er wird die provisorischen Gesichtsschilde an die Hilfskräfte im Hohenlohekreis weitergeben.

02. April

Maßnahmen gegen Corona Pandemie: Grundfos-Stiftung spendet 1,64 Mio. Euro

An das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) und an UNICEF gehen jeweils rund 670.000 Euro. Der größte Teil der Gelder fließt in den Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus in Entwicklungsländern. Mehr Info dazu hier.

Covid 19: Keine Übertragung über Trinkwasser

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs (DVGW) bezieht Stellung zur Übertragung von Corona über das Trinkwasser: "Trinkwasser in Deutschland ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel und erfüllt höchste Qualitätsstandards. Die Aufbereitung in Wasserwerken unterliegt den klaren Vorschriften der Trinkwasserverordnung, wodurch jederzeit gewährleistet wird, dass das Trinkwasser unbedenklich genutzt werden kann. Nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand kann eine Verbreitung des Coronavirus über die Trinkwasserversorgung ausgeschlossen werden.“ Hier(LINK1) äußert sich das Umweltbundesamt UBA. Der DVGW informiert ausführlich hier zu Corona.

Repabad ist weiter für Sie da!

Auch Repabad nimmt die aktuelle Situation sehr ernst, bleibt aber uneingeschränkt handlungsfähig. Trotz umfangreicher Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter stehen die Ansprechpartner im Innen- und Außendienst wie gewohnt unter den bekannten Kontaktdaten per Telefon oder Mail zur Verfügung. Die Lager sind mit derzeit über 6.000 Bade- und Duschwannen sowie Keramikwaschtischen gut bestückt, so dass Bestellungen wie gewünscht versendet werden können. Repabad arbeitet seit jeher mit Partnern aus Deutschland sowie dem angrenzenden europäischen Ausland zusammen und ist nicht von Lieferketten aus China abhängig, heißt es seitens des Unternehmens.

01. April

Appell des VBI: Rechnungen sofort begleichen!

Erst ein Drittel der Ingenieur- und Architektenbüros nimmt Kurzarbeitergeld, Steuerstundung oder Soforthilfen in Anspruch, so der Verband Beratender Ingenieure (VBI). Zwei Drittel der Unternehmen rechnen damit, die Corona-Krise ohne Hilfen zu überstehen. Mehr dazu hier.

VBI-Präsident Jörg Thiele erklärt dazu: „Unsere Umfrage zeigt, dass sich die gute Auftragslage nach wie vor positiv auswirkt. Wenn die Projekte weitergeführt werden und die Auftraggeber ihren Pflichten nachkommen, haben unsere Unternehmen die Chance, die Krise zu überstehen. Wir appellieren daher an die öffentlichen und privaten Auftraggeber die Krise nicht künstlich zu verschärfen, sondern Rechnungen unmittelbar zu begleichen und Projekte aktiv fortzuführen.“

Kermi Geschäftsführung wendet sich an Kunden und Partner

Die Covid-19-Pandemie stellt auch die Kermi GmbH vor besondere Herausforderungen. Aus diesem Grund wendet sich die Geschäftsführung jetzt mit einem Brief an die Kunden und Geschäftspartner. Darin heißt es unter anderem: „Wir sind stolz, sagen zu können, dass wir trotz vielfältiger Herausforderungen im Bereich der Lieferketten über das gesamte Sortiment innerhalb unserer vereinbarten Lieferzeiten voll lieferfähig sind.“ Den Inhalt des gesamten Briefes finden Sie hier.

31. März

Kostenfreie Weiterbildung im Home Office von Danfoss

Danfoss unterstützt seine Partner auch in der Corona-Krise. Fachleute aus allen Bereichen der Wärmetechnik können die Phase eingeschränkter Geschäftstätigkeit zur kostenfreien Weiterbildung im HomeOffice nutzen. In zahlreichen Webinaren werden wertvolle Tipps und Tricks zu allen Fragen rund um die Themen Heating und Trinkwarmwasserversorgung angeboten. Für Interessenten, die an bestimmten Webinaren nicht teilnehmen können, werden kostenlose Aufzeichnungen bereitgestellt. Nähere Infos zu Themen und Terminen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung und zum Studium der Aufzeichnungen gibt es hier.

Oventrop: „Wir sind weiter für Sie da und lieferfähig!“

Für Oventrop hat der Schutz der Mitarbeiter, Partner und Kunden oberste Priorität. Daher hat das Unternehmen den Betrieb in den Büros und der Produktion auf ein Schichtsystem umgestellt oder räumlich getrennt und die Hygienestandards weiter verschärft. Wo möglich, arbeiten Mitarbeiter von Zuhause. Meetings finden größtenteils digital statt. Gleichzeitig setzt Oventrop alles daran, lieferfähig zu bleiben. Sollten sich Änderungen ergeben, informiert das Unternehmen beispielsweise auf www.oventrop.com.

The Smarter E Europe 2020 abgesagt

The smarter E Europe und ihre vier parallel stattfindenden Energiefachmessen Intersolar Europe, Power2Drive Europe, ees Europe und EM-Power werden dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der weltweit zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) und auf Basis der Empfehlung der Bundesregierung sowie der Bayerischen Staatsregierung haben die Veranstalter entschieden, die Fachmessen sowie die begleitenden Konferenzen vom 16. bis 19. Juni 2020 abzusagen. Die nächste The smarter E Europe findet vom 09. bis 11. Juni 2021 statt.

30. März

Appell an Bund und Länder: Gesamte SHK-Branche muss der KRITIS zugerechnet werden

Fachbetriebe, herstellende Unternehmen und Großhändler im Bereich Sanitär-Heizung-Klima sind für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung mit Wasser, Wärme und Strom in Gebäuden zuständig. Aktuell werden die Betriebe der SHK-Branche nicht eindeutig der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) zugerechnet.

"Es ist absolut richtig und unerlässlich, dass die Bundesregierung alles Notwendige unternimmt, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu unterbinden. Sollten die Maßnahmen weiter verschärft werden, benötigt unsere Branche schnell Planungs- und Rechtssicherheit. In Italien wurden unlängst alle Unternehmen geschlossen, die nicht zur Aufrechterhaltung der KRITIS erforderlich sind. In Deutschland hätte ein solches Vorgehen massive Folgen für das Gemeinwesen und jeden Einzelnen. Denn nach aktuellem Stand ist nicht klar, in welchem Umfang die SHK-Branche der Kritischen Infrastruktur zugerechnet wird. Eine entsprechende Zurechnung der gesamten Lieferkette ist jedoch zwingend notwendig, damit wir unsere Leistungen – von der Produktion über den Großhandel bis zu handwerklichen Dienstleistungen – auch in einer sich zuspitzenden Gesamtsituation sicherstellen können", sagt Dr. Michael Pietsch, Präsident der VdZ, Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, Geschäftsführender Gesellschafter Pietsch Unternehmensgruppe.

Zu Kritischen Infrastrukturen zählen laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen einträten.

Corona-Soforthilfe für SHK-Mitglieder

Die in Bruchsal ansässige SHK Einkaufs- und Vertriebs AG (SHK) hat für ihre Mitglieder ein Corona-Soforthilfe-Maßnahmen-Paket geschnürt: daswir.hilft-shk.de. „Ziel der Soforthilfe ist es, den Mitgliedern unter die Arme zu greifen und ihnen Klarheit und die richtigen Lösungen im aktuellen Dschungel der Gesetzesänderungen zu geben“, teilt die SHK-Verbundgruppe mit.

BDEW: Versorger dürfen nicht in finanzielle Schieflage kommen

Das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung erlaubt es auch kleinen Unternehmen, im Falle massiver wirtschaftlicher Schwierigkeiten wegen der Pandemie, die laufenden Zahlungen für Energie bis Ende Juni auszusetzen. Der BDEW erklärt dazu: „So richtig es ist, einen möglichst umfassenden Schutzschirm für Unternehmen aufzuspannen: Es muss darauf geachtet werden, dass solche Maßnahmen nicht dazu führen, dass ein essenzieller Teil der Wirtschaft in Deutschland selbst in finanzielle Schieflage gerät. Für Unternehmen der Energiewirtschaft kann dieses Moratorium erhebliche Probleme bedeuten, wenn eine Vielzahl von Unternehmen ihre Zahlung für mehrere Monate aussetzen würde.“ Der Verband befürchtet massive Auswirkungen auf die Liquidität der Energie- und Wasserwirtschaft, zu der gerade auch eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Versorgungsunternehmen gehören.

Deshalb müssten Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten über die staatlichen Hilfsprogramme oder eine Fondslösung abgesichert werden, zur Begleichung der Rechnungen der Versorger. „Gerade in diesen Zeiten brauchen wir eine belastbare Energie- und Wasserversorgung, die nicht ihrerseits mit Zahlungsausfällen und Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat“, betont der BDEW.

SHK-Betriebe sind Teil der kritischen Infrastruktur

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat in den letzten Tagen von der Politik mehrfach eine klare Zuordnung der SHK-Handwerksbetriebe zur sogenannten "KRITIS", der kritischen Infrastruktur in Deutschland, angemahnt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat dies am Freitag per Schreiben an den ZVSHK bestätigt: "Grundsätzlich zählen die SHK-Betriebe zu diesen systemrelevanten Einrichtungen, da nach hiesigem Verständnis auch sämtliche benötigten Dienstleistungen hierzu zählen, die zur Aufrechterhaltung der jeweiligen kritischen Dienstleistung (wie z.B. Wasser – und Energieversorgung) notwendig sind."

Die Betriebe des SHK-Handwerks gewinnen durch diese Bestätigung Sicherheit vor allem bei Notdiensteinsätzen. "Wie sollen zum Beispiel notwendige Reparaturmaßnahmen in Altenheimen oder Quarantänebereichen überhaupt noch durchgeführt werden, wenn diese abgeschottet sind und Betriebe nicht zuverlässig wissen, ob sie die Objekte überhaupt betreten dürfen", erläutert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, die dringlichen Anfragen an die Politik, in dieser Frage Klarheit zu schaffen. "Die jetzt vorliegende Bestätigung, Teil des KRITIS zu sein, ist ein wichtiges und richtiges Signal an unsere Unternehmen für ihre tägliche Arbeit unter den Auswirkungen der Corona Krise."

Das Bundesministerium verweist in seinem Schreiben darüber hinaus auf Anordnungen der einzelnen Bundesländer, die Auswirkungen auf die Betreiber Kritischer Infrastrukturen sowie Sonderregelungen für systemrelevante Betriebe beinhalten können. Hierzu informieren die Landesregierungen über ihre eigenen Informationskanäle.

27. März

Vola verschenkt aktuelle Ausgabe der H.O.M.E.

Der dänische Armaturenhersteller Vola möchte seine Kunden in diesen außergewöhnlichen Zeiten mit einem Geschenk erfreuen: die aktuelle Ausgabe der H.O.M.E. zum kostenfreien Lesen. Außerdem teilt Vola mit, dass die Produktion in der Manufaktur in Horsens unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen normal weiterläuft. „Für unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst haben wir besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Sie arbeiten von zu Hause aus, sind aber jederzeit für Sie erreichbar“, heißt es seitens des Unternehmens. Den Link zur H.O.M.E.-Ausgabe finden Sie hier.

Keine HANNOVER MESSE in 2020

Die HANNOVER MESSE kann dieses Jahr nicht stattfinden. Grund ist die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Demnach darf die weltweit wichtigste Industriemesse im geplanten Zeitraum nicht ausgerichtet werden. Für die Zeit bis zur nächsten HANNOVER MESSE, die vom 12. bis 16. April 2021 stattfindet, wird ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern- und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten.

26. März

Wilo-Vorstand verzichtet auf 50 Prozent seiner Vergütung

Der Vorstand der WILO SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, auf 50 Prozent seiner variablen Vergütung in diesem Jahr zu verzichten. Diese Beträge wird der Vorstand einem eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds spenden. Und das ist längst nicht die einzige Maßnahme in der Corona-Krise. Was der Konzern noch unternimmt, erfahren Sie hier.

Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie

Betreiber von Lüftungs- bzw. Klimaanlagen werden in diesen Tagen oft mit der Frage konfrontiert, ob das Coronavirus SARS-CoV-2 durch Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) übertragen wird. Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Eine Übertragung von Corona-Viren über Lüftungs- bzw. Klimaanlagen kann deshalb nahezu ausgeschlossen werden. Über die Außenluft- und Zuluftleitungen können aufgrund der eingebauten Filter keine Tröpfchen, die das Corona-Virus enthalten könnten, in die Räume eingetragen werden.

Der BTGA - Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., der FGK - Fachverband Gebäude-Klima e. V. und der RLT-Herstellerverband - Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. haben jetzt auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes die gemeinsame Empfehlung "Betrieb Raumlufttechnischer Anlagen unter den Randbedingungen der aktuellen Covid-19-Pandemie" erarbeitet. Grundsätzlich wird empfohlen, Räume mit einem möglichst hohen Außenluftanteil zu lüften. Daher ergeben sich u.a. folgende Empfehlungen für den Betrieb der Lüftungs- bzw. Klimaanlagen:

  • RLT-Anlagen mit Außenluft nicht abschalten; Außenluftvolumenströme nicht reduzieren, sondern möglichst erhöhen.
  • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile reduzieren.
  • Betriebszeiten der Anlagen gegebenenfalls vor und nach der regulären Nutzungszeit verlängern.
  • Überströmung zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten nach Möglichkeit minimieren.
  • Wenn möglich Filter mit höherem Abscheidegrad verwenden.
  • Luftfeuchtigkeit nicht unter 35 % halten, möglichst über 40 %.
  • Wartung der Anlagen sicherstellen und Leckagen minimieren.

Sekundärluftgeräte (Ventilatorkonvektoren, Induktionsgeräte, Split-Geräte) sind nur im jeweiligen einzelnen Raum wirksam und übertragen keine Keime in andere Räume.

Messenger MEMOIO kostenlos nutzen

Die scireum GmbH möchte Firmen mit MEMOIO, dem Messenger für Unternehmen, bei der Kommunikation innerhalb der "virtuellen Teams" - bei der Remote-Arbeit, im Home-Office, bei der digitalen Zusammenarbeit - helfen. Deshalb steht MEMOIO jetzt bis zum 01.08. kostenlos zur Verfügung.

Mehr Infos finden Sie hier.

Grohe passt Produktion in Europa der Covid-19 Krise an

Der Armaturenhersteller Grohe hat einen nächsten Schritt zum Schutz seiner Mitarbeiter an den europäischen Produktionsstandorten umgesetzt: Für die drei deutschen Produktionsstandorte und die Produktionsstätte in Klaeng (Thailand) wurden die Produktionspläne und Abläufe angepasst, um die aktuellen offiziellen Empfehlungen und Richtlinien hinsichtlich Hygienemaßnahmen einzuhalten und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Der Produktionsstandort in Albergaria (Portugal) setzt die Produktion ab 30. März 2020 bis zum 12. April 2020 aus. Alle Maßnahmen werden entsprechend den neuesten Entwicklungen fortlaufend überprüft.

Kessel-Webinare schaffen Knowhow-Transfer in Corona-Zeiten

Die KESSEL AG hat in kürzester Zeit ihr großes Online-Angebot für Handwerker, Mitarbeiter im Handel, Sachverständige, Planer, Architekten, Bauunternehmer und Bauleiter um weitere zehn kostenlose Webinare rund um die Entwässerungstechnik ergänzt. Informationen zu den Angeboten und Anmeldeinformationen gibt es hier.

Digitale Betreuung auf der Geberit-Website

Wer Abstand wahren will, um andere zu schützen, muss sich anpassen und neue Wege finden, miteinander in Kontakt zu treten. Um Partner und Kunden weiterhin in vollem Umfang zu unterstützen, hat Geberit kurzerhand sein umfangreiches Service-Angebot auf www.geberit.de für den Schnellzugriff gebündelt.

Wiedemann-Gruppe bietet 24-Stunden-Notdienst

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen: Die Wiedemann-Gruppe bietet ihren Kunden derzeit nicht nur den bekannten Service, sondern auch eine 24-Stunden-Erreichbarkeit der Zentralläger (Sarstedt: Tel. 0170 6325364; Burg: Tel. 0151 22917107; Siek: Tel. 0151 15108100). Dieser Notdienst ist außerhalb der Öffnungszeiten von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 22 Uhr sowie an Feiertagen erreichbar. Mehr Informationen zu dem Service finden Sie hier.

Juristen des Fachverbands SHK Bayern beantworten Fragen

Gute Nachricht für alle, die noch Fragen etwa zum Thema Arbeitsrecht und Beantragung von Kurzarbeitergeld haben: die Juristen des Fachverbands SHK Bayern stehen am kommenden Wochenende wieder Rede und Antwort. Am Samstag ist Jurist Peter Masluk in der Zeit von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 089-54615731 oder per E-Mail unter masluk@haustechnik.de erreichbar. Am Sonntag beantwortet Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Schwarz von 12 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 089-54615715 oder per E-Mail unter hgf@haustechnikbayern.de Fragen rund um die betriebliche Organisation in Zeiten der Corona Krise.

Judo hält den Betriebs- und Produktionsablauf bestmöglich aufrecht

Als verantwortungsvolles Familienunternehmen steht für Judo die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter, Kunden und Partner an erster Stelle. Daher hat das Unternehmen an allen Standorten wichtige Hygiene- und Schutzmaßnahmen ergriffen. Außerdem sollen die Betriebs- und Produktionsabläufe weiterhin bestmöglich aufrecht gehalten werden – ohne Einschränkungen der Lieferketten. Die Judo Fachberater sind aufgrund der aktuellen Lage auch per Telefon oder eventuell Videoschaltung erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

25. März

VDI-Wissensforum ab sofort digital

Das Weiterbildungsangebot des VDI-Wissensforums wird in die digitale Welt verlegt. Die Referenten leiten ihre Seminare per Video-Konferenz, die Teilnehmer sind live zugeschaltet. Die Angebote sind hier buchbar.

Wilo-Foundation spendet 30.000 Euro für Corona-Forschung

Die Wilo-Foundation sagte eine Großspende von 30.000 Euro für die Corona-Forschung der Stiftung Universitätsmedizin Essen zu. Unterstützt wird damit ein bereits seit vielen Jahren bestehendes deutsch-chinesisches Forschungslabor in Wuhan (China), in dem Forscher aus beiden Ländern aktuell unter Hochdruck an der Erforschung des Coronavirus arbeiten. Mehr dazu hier: wilo-foundation.de und hier: spenden-für-corona.de.

„Lunch & Learn“ - Kaldewei präsentiert Messeneuheiten online

Live per Video-Call: Mit einem digitalen Schulungskonzept für Sanitär-Profis ersetzt das Unternehmen die ausgefallenen Messen. „Wir haben sehr schnell auf die dynamischen Entwicklungen in Zeiten der Corona-Krise reagiert und freuen uns, auf diesem Wege auch weiterhin unsere Partner mit allen wichtigen Informationen versorgen zu können und mit ihnen in Kontakt zu bleiben“, sagt Brandi Bridges, Leiterin der Kaldewei Iconic World. Auf Wunsch versorgt Kaldewei die Teilnehmer während der digitalen Schulung mit einer Stärkung über einen Online-Lieferdienst. Hier der Link zu Lunch & Learn.

Dienstag, 07.07.2020