Branchen-News zu Covid 19

Deshalb müssten Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten über die staatlichen Hilfsprogramme oder eine Fondslösung abgesichert werden, zur Begleichung der Rechnungen der Versorger. „Gerade in diesen Zeiten brauchen wir eine belastbare Energie- und Wasserversorgung, die nicht ihrerseits mit Zahlungsausfällen und Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat“, betont der BDEW.

SHK-Betriebe sind Teil der kritischen Infrastruktur

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat in den letzten Tagen von der Politik mehrfach eine klare Zuordnung der SHK-Handwerksbetriebe zur sogenannten "KRITIS", der kritischen Infrastruktur in Deutschland, angemahnt. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat dies am Freitag per Schreiben an den ZVSHK bestätigt: "Grundsätzlich zählen die SHK-Betriebe zu diesen systemrelevanten Einrichtungen, da nach hiesigem Verständnis auch sämtliche benötigten Dienstleistungen hierzu zählen, die zur Aufrechterhaltung der jeweiligen kritischen Dienstleistung (wie z.B. Wasser – und Energieversorgung) notwendig sind."

Die Betriebe des SHK-Handwerks gewinnen durch diese Bestätigung Sicherheit vor allem bei Notdiensteinsätzen. "Wie sollen zum Beispiel notwendige Reparaturmaßnahmen in Altenheimen oder Quarantänebereichen überhaupt noch durchgeführt werden, wenn diese abgeschottet sind und Betriebe nicht zuverlässig wissen, ob sie die Objekte überhaupt betreten dürfen", erläutert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK, die dringlichen Anfragen an die Politik, in dieser Frage Klarheit zu schaffen. "Die jetzt vorliegende Bestätigung, Teil des KRITIS zu sein, ist ein wichtiges und richtiges Signal an unsere Unternehmen für ihre tägliche Arbeit unter den Auswirkungen der Corona Krise."

Das Bundesministerium verweist in seinem Schreiben darüber hinaus auf Anordnungen der einzelnen Bundesländer, die Auswirkungen auf die Betreiber Kritischer Infrastrukturen sowie Sonderregelungen für systemrelevante Betriebe beinhalten können. Hierzu informieren die Landesregierungen über ihre eigenen Informationskanäle.

27. März

Vola verschenkt aktuelle Ausgabe der H.O.M.E.

Der dänische Armaturenhersteller Vola möchte seine Kunden in diesen außergewöhnlichen Zeiten mit einem Geschenk erfreuen: die aktuelle Ausgabe der H.O.M.E. zum kostenfreien Lesen. Außerdem teilt Vola mit, dass die Produktion in der Manufaktur in Horsens unter Berücksichtigung aller Schutzmaßnahmen normal weiterläuft. „Für unsere Mitarbeiter im Innen- und Außendienst haben wir besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Sie arbeiten von zu Hause aus, sind aber jederzeit für Sie erreichbar“, heißt es seitens des Unternehmens. Den Link zur H.O.M.E.-Ausgabe finden Sie hier.

Keine HANNOVER MESSE in 2020

Die HANNOVER MESSE kann dieses Jahr nicht stattfinden. Grund ist die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover. Demnach darf die weltweit wichtigste Industriemesse im geplanten Zeitraum nicht ausgerichtet werden. Für die Zeit bis zur nächsten HANNOVER MESSE, die vom 12. bis 16. April 2021 stattfindet, wird ein digitales Informations- und Netzwerkangebot Ausstellern- und Besuchern die Möglichkeit zu wirtschaftspolitischer Orientierung und technologischem Austausch bieten.

26. März

Wilo-Vorstand verzichtet auf 50 Prozent seiner Vergütung

Der Vorstand der WILO SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, auf 50 Prozent seiner variablen Vergütung in diesem Jahr zu verzichten. Diese Beträge wird der Vorstand einem eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds spenden. Und das ist längst nicht die einzige Maßnahme in der Corona-Krise. Was der Konzern noch unternimmt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 07.07.2020