Branchen-News zu Covid 19

Über die App weisen die Nutzer aus dem Büro oder Homeoffice die zuständigen Mitarbeiter oder Nachunternehmer auf Mängel hin und können gleichzeitig Aufgaben und Prüfungen auf dem digitalen Bauplan zuteilen. Das Prinzip gilt auch für die Aufgabenannahme und -bearbeitung sowie alle weiteren anfallenden To-Dos auf der Baustelle, wie etwa die Prüfung eines Defekts in der Elektrik. Den aktuellen Status kann der Ticket-Ersteller jederzeit nachprüfen. Neben dem kontaktlosen Baustellenmanagement profitieren Bauunternehmen, Architekten und Planer dank 123quality von einer enormen Zeitersparnis und Flexibilität. Damit eignet sich die App auch unabhängig von der Corona-Krise für ein effizientes, papierloses Baustellenmanagement.

Roth passt Service an Corona-Situation an

Die Buchenauer Roth Werke haben ihren Service und die Dienstleistungen an die Erfordernisse der Corona-Situation angepasst:

Das Unternehmen betreut seine Partner in Fachgroßhandel und SHK-Fachhandwerk zum einen telefonisch und mit Hilfe der digitalen Medien. Besuche und Serviceeinsätze finden bei Bedarf nach vorheriger telefonischer Abklärung statt. Der Hersteller hat derzeit keine Produktionseinschränkungen, stockt die Lagerbestände auf und überwacht die Lieferketten engmaschig. Aktuell rechnet Roth nicht mit Liefereinschränkungen.

Um den Schutz der Mitarbeiter zu gewährleisten sowie den Geschäftsbetrieb, die Produktion und die Belieferung der Kunden zu sichern, hat Roth eine Arbeitsgruppe gegründet, die flexibel auf neue Situationen reagiert und Handlungsanleitungen herausgibt. So werden Arbeiten in der Produktion geregelt und Sicherheitsvorkehrungen für einen reibungslosen Betrieb getroffen. Das Team beachtet dabei allgemeine Informationen von Ämtern und Instituten.

22. April

Bundesingenieurkammer: Jetzt schon die Bauvorhaben von morgen sichern!

Aktuell verzeichnet bereits eine Mehrheit der Ingenieurbüros (75%) negative Auswirkungen der Corona-Epidemie. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer. Ab dem 2. Halbjahr 2020 rechnen die mehr als 9.000 befragten Planerinnen und Planer jedoch mit einer weiteren deutlichen Verschlechterung der Lage und mit finanziellen Einbußen.

"Noch schaffen es glücklicherweise viele Ingenieurbüros die Folgen der Corona-Krise abzufangen. Allerdings ist jetzt schon abzusehen, dass die Probleme im Planungswesen z.B. durch nachgelagerte Rechnungslegung erst verzögert auftreten. Daher ist es wichtig, heute schon die Auswirkungen in der Zukunft im Blick zu haben. Denn Planungskapazitäten, die jetzt wegbrechen, haben Auswirkungen auf wichtige und dringend benötigte Infrastruktur- und Hochbauprojekte von morgen", sagte Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Während sich kleine Büros tendenziell häufiger mit akuten Liquiditätsproblemen konfrontiert sehen, geben mittelgroße und größere Büros häufiger an, nicht mehr ausgelastet zu sein. Die meistgenannten Folgen der Coronakrise sind abgesagte oder zurückgestellte Aufträge (46%), Verzögerungen im Genehmigungsprozess durch eine unterbesetzte öffentliche Verwaltung (33%) sowie Verzögerungen auf der Baustelle durch längere Lieferzeiten (25%), Personalengpässe der ausführenden Unternehmen (25%) oder die Umsetzung von Hygienevorschriften auf der Baustelle (20%).

Die Online-Umfrage fand vom 6. bis 14. April 2020 statt und wurde gemeinsam von Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer bei dem Marktforschungsunternehmen Hommerich & Reiß in Auftrag gegeben. In die Datenanalyse flossen insgesamt Angaben von 9.226 Befragten ein. Eingeladen waren alle selbstständig tätigen Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammern der Länder. Die Umfrage soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Politik mit ausreichend validem Datenmaterial zu unterstützen.

Dienstag, 07.07.2020