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Solarthermie im Aufwind

Neues Marktanreizprogramm "pusht" Solarheizungen.

Ein Mehrfamilienhaus von außen.
Quelle: Paradigma
Das BAFA bietet aktuell attraktive Konditionen für Investitionen in regenerative Heiztechnik: Eine effektive Lösung für Ein- und Mehrfamilienhäuser ist dabei die Kombination von Pelletheizung und Solarthermie – ein sog. "EE-Hybrid".

Die Aufmerksamkeit für Themen rund um die Solartechnik ist aktuell hoch: Durch das gewachsene Klimabewusstsein in Deutschland und Europa sowie die Ziele der Energiewende hat sich das Thema Sonnenenergie zu einem Dauerbrenner in Medien, Politik und Gesellschaft entwickelt. Mit den stark angehobenen Fördersätzen für energieeffizientes Bauen und Sanieren seit Jahresbeginn 2020 tritt nun auch die Solarthermie (endlich wieder) aus dem Schatten der Photovoltaik (PV).

Die Zeit zum Umstieg auf Solarthermie ist reif: Weit über zehn Millionen Heizungen in Deutschland gelten als veraltet und ineffizient; 5,8 Millionen Heizungen werden laut einer Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) vom Herbst 2019 noch mit Öl beheizt. Dabei entfallen durchschnittlich 85 Prozent des jährlichen Energieverbrauches in deutschen Haushalten auf Raumwärme und warmes Wasser. Ein wichtiger Parameter, wenn es um Ressourcenschonung und Energieeffizienz geht.

"Das neue Marktanreizprogramm, steigende Rohstoffpreise und der ab 2021 greifende CO2-Preis machen die kostenlose Sonnenwärme immer attraktiver und bringen der Heizungsbranche Auftrieb", weiß Wilfried Grießhaber, Produktmanager Solarwärme-Systeme bei Paradigma. Mit den richtigen Bausteinen könnten bis zu 35 Prozent des jährlichen Energiebedarfes für Heizung und Brauchwarmwasserbereitung durch Sonnenwärme abgedeckt werden. Zudem hätten Solarthermieanlagen mit über 20 Jahren eine hohe Lebensdauer und seien die optimale Ergänzung zu jedem Heizungssystem. "Eine Solarwärmeanlage bietet über ihre ganze Lebensdauer Kostengewissheit, da der Preis für Sonnenenergie Null ist und nie steigt", ergänzt Grießhaber.

Hochwertige Komponenten als Basis

Die gute fachliche Planung einer Solarthermieanlage ist – selbstverständlich – die Basis für den bestmöglichen Betrieb und optimale Erträge. Eine der zentralen Planungsfragen ist, ob die Sonnenwärme für die Trinkwassererwärmung und/oder die solare Heizungsunterstützung genutzt werden soll – der Bedarf bestimmt die Dimensionierung. Herkömmliche Kollektoren einer Solarthermieanlage erzielen Erträge von 400 bis 500 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Hochwertige Vakuumröhrenkollektoren kommen auf Werte von bis zu 650 Kilowattstunden pro Jahr, da sie die Solareinstrahlung auch in der Übergangszeit und im Winter optimal nutzen können. "Die CPC-Vakuumröhrenkollektoren des Typs »Aqua Plasma« von Paradigma erreichen sogar 661 Kilowattstunden", erklärt Wilfried Grießhaber. Hier lenken Parabolspiegel die Sonnenstrahlen stets im optimalen Winkel auf den Absorber der doppelwandigen Röhrenkollektoren. Das Vakuum zwischen den beiden Glasröhren sorgt für eine ideale Wärmedämmung. Außerdem arbeiten die Kollektoren mit Heizungswasser anstelle des üblichen Glykol-Gemischs. So können sie einfach in konventionelle Heizungssysteme eingebunden werden.

Foto von Wilfried Grießhaber.
Quelle: Paradigma
"Das neue Marktanreizprogramm, steigende Rohstoffpreise und der ab 2021 greifende CO2-Preis machen die kostenlose Sonnen- wärme immer attraktiver und bringen der Heizungsbranche Auftrieb", so Wilfried Grießhaber, Produktmanager Solarwärme-Systeme bei Paradigma.

Donnerstag, 24.09.2020

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