Neuartiges KWL-Luftverteilsystem im Einfamilienhaus-Neubau

Christian Emberger setzte bei der Auswahl seines Lüftungssystems auf eine Gesamtlösung, die sich platzsparend installieren sowie gut warten lässt.

"Dieses Lüftungssystem ist wirklich von der Planung über die Installation bis zur Reinigung voll durchdacht", so Hausherr Christian Emberger. Im Jahr 2017 hat er in sein Einfamilienhaus in Ergoldsbach/Niederbayern das Lüftungssystem "Via Vento S" von der Erlus AG eingebaut und ist mit dieser Entscheidung zufrieden.

Stilisierter Ventilator.
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Das Gesamtkonzept der KWL hat den Bauherren überzeugt.

"Eine gute Wohnraumlüftung ist entscheidend für die Wohnqualität", weiß Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Böhm, Produktmanager Schornsteinsysteme beim Dachkeramik- und Schornsteinhersteller Erlus AG. Gemeinsam mit seinem Team hat er "Via Vento S" für die Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) speziell auf Einfamilienhäuser abgestimmt. Das Luftverteilsystem verbraucht keine wertvolle Wohnfläche, es passt in jede 17,5 cm starke Wand. Die Schächte gibt es einzeln oder doppelzügig, sie können flexibel angeordnet oder auch als vormontierte Elemente geschosshoch auf die Baustelle geliefert werden. Alle Komponenten des Lüftungsnetzwerks werden in die Betondecken oder -wände verbaut, so sind keine Schläuche sichtbar. Und der Bauherr bleibt bei der Wahl des angeschlossenen Lüftungsgerätes flexibel. An "Via Vento S" passt jedes handelsübliche zentrale Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung (WRG).

Schema des Lüftungsnetzwerks
Quelle: Erlus
Mit dem Firmennamen Erlus verbindet man Dachkeramik und Schornsteinsysteme. Das Unternehmen bietet mit dem Lüftungsnetzwerk "Via Vento S" aber auch ein praxisgerechtes System zur Luftverteilung innerhalb einer Kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) in Einfamilienhäusern an.

Raumluft verbessern, Wohnqualität gewinnen

"Unser Lüftungsgerät steht im Technikraum, das Gerät ist vom Hersteller Maico", erzählt Emberger. Es verfügt über einen Enthalpie-Wärmeübertrager: Das bedeutet, dass hier nicht nur Wärme, sondern auch Feuchtigkeit aus der Abluft zurückgewonnen wird – gerade in den Wintermonaten ist dies ein Vorteil.

"Wir sind beide berufstätig und den ganzen Tag außer Haus. Das Gerät lüftet aber trotzdem, das ist sehr praktisch", betont der Hausherr und erinnert sich an die ersten Monate im neuen Haus, als das Lüftungsgerät noch nicht in Betrieb war. "Die Luftqualität verbessert sich durch die Lüftung wirklich sehr. Nach unserem Einzug mussten wir etwas auf das Gerät warten, in dieser Zeit haben wir alle zwei bis drei Stunden die Fenster geöffnet. Vor allem nach dem Schlafen empfand ich die Luft als sehr schlecht im Schlafzimmer."

Das Gerät im Technikraum läuft und surrt leise, doch im Wohn- und Schlafraum ist kein Ton von der Lüftungsanlage zu hören, auch nicht bei kompletter Stille. "Der Bauherr darf keinesfalls durch Lüftungsgeräusche am Schlaf gehindert werden. Um das sicherzustellen, braucht es neben einem guten Gerät mit Schalldämpfern aber auch das passende Lüftungsnetzwerk und korrekte Planung", meint Böhm und erklärt, dass die massiven Verteiler der Wohnraumlüftung zusätzlich ebenfalls "schallschluckend" wirken.

Gute Planung, sauberer Einbau

Christian Emberger hat sich während der Hausplanung mit dem Berater der Erlus AG auch über die Installation der KWL-Anlage informiert und mit seinem Bauträger darüber gesprochen. "Bei »Via Vento S« lässt sich der Lüftungsschacht wie ein normaler Kamin setzen, das ist auf der Baustelle sehr praktisch", betont Bauträger Germann Stark von der Stark Wohn- und Gewerbebau GmbH. Er hat bereits mehrmals das "Via Vento S"-Lüftungssystem verbaut und lobt die Flexibilität der Komponenten, die allesamt wie die Rohre in Wand und Decken "verschwinden".

Dach eines Rohbaus.
Quelle: Erlus
Das Luftverteilsystem "Via Vento S" wird im Rohbau in Boden oder Decke installiert und verbraucht damit keine wertvolle Wohnfläche.

Diese baustellengerechte Installation war dem Dachkeramik- und Schornsteinhersteller Erlus bereits während der Entwicklungsphase besonders wichtig. "Der Einbau ist über geschosshohe Elemente oder in Montagebauweise möglich", erläutert Jürgen Böhm. Die vorgefertigten Anschlussteile mit sechsfachen Querverteilern passen sich an die Raumvorgaben im Haus an, auch Eckinstallationen sind möglich. Auch ein Deckenanschluss, bei dem das Lüftungsgerät direkt von unten an den in der Decke beginnenden Schacht angeschlossen wird, ist optional verfügbar. Dieser ist bis zu einer Aufbauhöhe von zehn Metern statisch geprüft und kann als Schalungsteil direkt in die Betondecke eingegossen werden.

Donnerstag, 04.07.2019