Neuartiges KWL-Luftverteilsystem im Einfamilienhaus-Neubau

Drei 90-Grad-Bögen für die Wandhochführung auf einem Sichtdachstuhl.
Quelle: Erlus
Ein wichtiges Installationsdetail: 90-Grad-Bögen für die Wandhochführung bei einem Sichtdachstuhl.

Heizungsbaumeister Thomas Vogl hat das Erlus-Lüftungsnetzwerk schon mehrmals bei seinen Kunden installiert: "Kein großer Platzbedarf und der gute Reinigungszugang sind aus meiner Sicht die entscheidenden Vorteile dieser Anlage", meint er. Für ihn als Heizungsinstallateur ist es auch wichtig, dass jedes KWL-Gerät an die Anlage angeschlossen werden kann. "Jeder Heizungsbauer hat eine Hand voll Markengeräte, für die er speziell geschult ist; da hat er bei möglichen Reparaturen die Fachkenntnisse."

Einfache Reinigung, effektiver Betrieb

Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des KWL-Systems bestätigen die Hausherren, dass sich das eigene Lüftungsverhalten stark verändert hat. Christian Emberger, Ehefrau Andrea und die beiden Töchter empfinden das System als "sehr komfortabel".

Der Hauseigentümer hat sogar zweimal eine Luftqualitätsmessung in seinen Wohnräumen durchführen lassen: einmal vor dem Einbau des Gerätes und einmal danach. Besonders toll findet er, dass man für "gute Luft" im Haus gar nicht mehr Fensterlüften muss, es aber jederzeit kann – zum Beispiel mal kurz nach dem Duschen.

"Wir wollten eine saubere Lösung beim Einbau, ein geräteflexibles Gesamtsystem und Bauteile, die sich in jede Wand integrieren lassen und leicht zu reinigen sind", unterstreicht Jürgen Böhm mit Blick auf die Konzeption des Lüftungsnetzwerks "Via Vento S" und ergänzt: "Seit Kurzem gibt es für Häuser mit Sichtdachstuhl einen weiteren Vorteil, »Via Vento S« einzubauen. Da beim Sichtdachstuhl keine Decke über dem obersten Geschoss mehr vorhanden ist, kann hier die neue Komponente Wandhochführung genutzt werden."

Fünf Männer stehen nebeneinander vor einer Baustelle.
Quelle: Erlus
Das Erlus-Entwicklungsteam "Via Vento S" (v.l.n.r.): Jürgen Böhm, Markus Schulte, Holger Lanz, Josef Beck und Alexander Wimmer.

"Genial ist vor allem, wie einfach das System sauber zu halten ist – da wird gleich ein Reinigungsset mitgeliefert", so Christian Emberger und hält seinen kleinen schwarzen Hausstaubsauger direkt an die Öffnung des Ventiladapters an der Decke und startet den Sauger. Mit einem "Flup" landet der orange Reinigungsball am Staubsaugerrohr. "Das ist so einfach wie Zähneputzen", freut sich der Hausherr.

Donnerstag, 04.07.2019