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Mobergy – ein neues Gesicht im Markt für mobile Heizzentralen

Mit Mobergy aus Oberkirch hat sich nun ein neuer Anbieter in der Branche für mobile Energie – sprich: mobile Heizzentralen – positioniert.

Das junge Unternehmen stammt aus dem SHK-Fachhandwerk und konzentriert sich als Dienstleister auf die Vermietung und den Verkauf von mobilen Heizungsanlagen im Leistungsbereich von 12 bis 600 kW.

Die Idee zur Gründung von Mobergy (kurz für: "Mobil und Energy") hatten Anita und Kai Kimmig, beide Sanitärinstallateur-/Heizungsbaumeister und die treibenden Kräfte hinter dem Jungunternehmen aus der Ortenau, während eines "Wärmenotfalls", wie er im SHK-Fach schon einmal vorkommen kann – Heizungshavarie im 30-Parteien-Mehrfamilienhaus über die Weihnachtsfeiertage.

Ein brennendes Feuerzeug in einer Hand.
Quelle: Free-Photos / https://pixabay.com/
Mobergy vermietet und verkauft mobile Heizungsanlagen im Leistungsbereich von 12 bis 600 kW.

"Wir kommen klassisch aus dem Heizungsbau und betreuten diese Anlage zum damaligen Zeitpunkt. Als Heizungsbauer sind wir es gewohnt, unseren Kunden einen telefonischen Support rund um die Uhr zu bieten und bei Notfällen entsprechende Hilfe durch unsere Servicetechniker zu leisten. Obwohl wir schon immer im Besitz von mehreren Elektroheizzentralen und mobilen Heizzentralen in Gitterboxen und Anhängern waren, konnten wir dieses Problem jedoch nicht in dieser Leistungsgröße abdecken", blickt Kai Kimmig zurück, der bei Mobergy heute die technische Leitung innehat.

Anita Kimmig, die Geschäftsführerin und Inhaberin von Mobergy und des SHK-Fachbetriebs Kimmig Haustechnik, ergänzt: "Dieses einschneidende Erlebnis war der Startschuss und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dieses interessante Geschäftsfeld aufzubauen, auszubauen und weiter zu perfektionieren. Uns sind deshalb der persönliche Kontakt zum Kunden und vor allem die persönliche Erreichbarkeit auch an Feiertagen und zu später Stunde besonders wichtig. Diese Punkte wollen wir zu 100 Prozent umsetzen!"

Vom SHK-Fachbetrieb zum Wärmedienstleister

Ein erster Schritt war denn auch die Suche nach einem geeigneten technischen Partner für mobile Elektroheizgeräte. Fündig wurden die beiden Mobergy-Gründer beim Unternehmen ASOSmobil aus Rostock. "Wichtig ist uns hierbei, dass die Geräte einfach und von jedermann zu bedienen sind", betont Kai Kimmig. Auch bei den größeren mobilen Heizzentralen ab 70 bis 600 kW Leistung, welche auf Anhängern und in Containern installiert sind, greife man auf die Lösungen von ASOSmobil zurück.

Mobile Heizzentrale von Mobergy vor der Baustelle eines Hauses.
Quelle: Mobergy
Die mobilen Heizzentralen von Mobergy kommen unter anderem bei Sanierungs- und Neubaumaßnahmen, Heizungsausfällen sowie Bau- und Estrichtrocknungen zum Einsatz. Anlagen mit einer Heizleistung ab 150 kW können dabei nicht nur aus der Ferne überwacht, sondern auch per Fernzugriff eingestellt und gesteuert werden.

"Unsere mobilen Heizzentralen sind nicht nur aus der Ferne überwachbar, sondern alle unsere Anlagen ab 150 kW können per Fernzugriff eingestellt und gesteuert werden. Wir begleiten aktuell mehrere große Projekte, bei denen sich weder der Heizungsbauer vor Ort noch die Bauleitung um Fragen der Anlagenregelung kümmern müssen. Das spart unseren Kunden natürlich viel Zeit, Personalkosten und Nerven. Diese Regeltechnik wird von uns programmiert und eingebaut", unterstreicht Kai Kimmig und gibt gleich ein praktisches Beispiel: "Eine Mail vom TGA-Fachplaner reicht aus und wir starten die Anlage für die nächste Estrichaustrocknung nach individuellen Vorgaben des Aufheizprotokolls. Außerdem können die Anlagen verschiedene Statusmeldungen an eine hinterlegte Mail-Adresse versenden, so ist der jeweilige Anwender stets »up to date«. Ein leergefahrener Heizöltank und eine Unterbrechung des Heizbetriebs gehören damit der Vergangenheit an." Ferner sei eine Liveaufschaltung in die Anlage jederzeit mittels App oder Windows-PC möglich. Sämtliche Temperaturen, der Füllstand des Öltanks in Liter, der Druck der Anlage und weitere relevante Paramater könnten so abgerufen werden.

"Unsere Einsatzgebiete haben sich mittlerweile stark ausgedehnt. So zählen wir natürlich das klassische Estrichausheizen mittels mobiler Elektroheizzentralen oder einer Anhängerlösung sowie die Aufrechterhaltung der Warmwasserversorgung bei Sanierungsmaßnahmen in größeren Objekten zu unseren Kernaufgaben. Aber auch in Produktions- und Industrieanlagen kommen unsere digitalisierten Lösungen zum Einsatz. Zum Beispiel dann, wenn ein Kessel zur Erzeugung von Prozesswärme für Wartungszwecke abgeschaltet werden muss oder planmäßige Reparaturen anstehen. Selbst bei der temperatursensiblen Wärmeversorgung von Biogasanlagen ist Mobergy heute gefragter Partner und Dienstleister", freut sich Anita Kimmig.

Weiterführende Informationen: https://www.mobergy.de/

Donnerstag, 19.12.2019