Flüssiggas1.de vermittelt anbieterunabhängig Flüssiggastanks

Das Kölner Start-up Flüssiggas1.de ist der erste bundesweite Vermittler für neue Flüssiggastanks. Die beiden Gründer Marc Bode und Johannes Partz kommen aus der Flüssiggasbranche und haben neben einem großen Informationsportal rund um das Thema Flüssiggas ein bundesweites Netz von großen und kleinen regionalen Flüssiggasanbietern als Partner aufgebaut. Die Jungunternehmer bieten auf ihrer Website auch den Folgebedarf wie Gaslieferungen, Prüfungen oder einen Tankanstrich an.

Ein Flüssiggastank.
Quelle: Flüssiggas1.de

Flüssiggas ist gerade aufgrund der sehr geringen Emissionswerte im Kommen. Gegenüber Pelletkesseln emittieren die Flüssiggasgeräte 20- bis 100mal weniger Kohlenmonoxid und der Emissionsfaktor für Feinstaub ist um mehr als das 1.400-Fache verringert. Im Vergleich zu Heizölanlagen fallen die gefährlichen Stickoxidemissionen bei den mit Flüssiggas betriebenen Heizungen um rund 40 Prozent niedriger aus.

Auch die Politik setzt auf Flüssiggas. So wird in NRW ab dem 01.01.2019 auch der 2,9 Tonnen Gastank mit 6.400 Litern genehmigungsfrei. Haushaltstanks können also nun bundesweit ohne Genehmigung auch in Wasserschutz und Hochwassergebieten aufgestellt werden. Über das Programm KFW 430 wird zudem der Einbau der Flüssiggasheizung mit 10 – 15 % der gesamten Investitionssumme des Heizungstausches gefördert. Dazu zählt natürlich auch der Flüssiggastank sowie der zu erstellende Hausanschluss.

Bisher galt bei vielen das Vorurteil, Flüssiggas sei viel zu teuer, allerdings stimmt auch das nicht mehr. Flüssiggas1.de ermittelt die durchschnittlichen Flüssiggaspreise in Deutschland. Die lagen Mitte November bei 50,83 Cent je Liter, der bundesweite Schnitt für Heizöl lag dagegen zum gleichen Zeitpunkt bei 81,40 Cent je Liter. Vergleicht man das je Kilowattstunde Brennwert, schneidet Flüssiggas mit 7,09 Cent je Kilowattstunde (Brennwert Propan 7,17 kWh/L) günstiger ab als Heizöl mit 7,68 Cent je Kilowattstunde (Brennwert 10,6 kWh je Liter). Es gibt Analysten, denen zufolge sich dieser Trend in den kommenden Jahren noch verstärken wird, da gerade bei den beiden großen Wachstumsfeldern der Förderung von Erdgas und Schiefergas große Mengen Flüssiggas mitgefördert werden. Diese zusätzlichen Mengen drücken die Preise.

Stellt der Kunde auf Flüssiggas um, ist in den kommenden Jahren ein Folgegeschäft für Planer und Installateure möglich: Eine Brennstoffzelle kann nicht nur mit Erdgas, sondern auch mit Flüssiggas betrieben werden. Sollten diese Geräte in den kommenden Jahren in großen Stückzahlen verbaut werden, hat man die Chance zu jeder Brennwerttherme eine Brennstoffzelle zu stellen. Gibt der Kellerraum es her, kann die Brennstoffzelle nachgerüstet werden und die Brennwerttherme dient ab dann der Spitzenlast. Je mehr die Wohnhäuser zu Energieproduzenten werden und Energie in Batterien oder Elektroautos speichern können, umso wichtiger ist eine saubere und flexible Energieversorgung.

Installateure und Planer können sich bei Flüssiggas1.de sowohl online als auch persönlich am Telefon zu Flüssiggastankgrößen, der richtigen Technik und Hauseinführung sowie den Aufstellbedingungen beraten lassen. Die Experten können auch eine Erstberatung zu Großanlagen mit Verdampfern oder Großbehältern leisten. Zudem kann Flüssiggas1.de bis zu drei Angebote von verschiedenen Flüssiggasanbietern vermitteln.

Ein unterirdischer Flüssiggastank.
Quelle: Flüssiggas1.de

Johannes Partz, einer der beiden Gründer: "Bis jetzt hatten viele Heizungsbauer einen festen Flüssiggaspartner an den sie gegen Provision vermittelt haben. Das ändert sich aber gerade. Kunden wollen Angebote vergleichen. In unseren Planungen richtete sich unser Service ausschließlich an Endkunden. Es fragen jedoch immer mehr Heizungsbauer und Planer an die sich nicht als Schrauber oder Ausführer, sondern als Berater der Kunden sehen. Es gehört zu ihrem Service, dem Kunden drei Angebote zur Auswahl zu stellen und ihn dann frei entscheiden zu lassen."

Das junge Unternehmen will das Thema Flüssiggas in den kommenden Jahren systematisch weiter nach vorne bringen und so das Klima schonen und die lokale Umwelt sauberer machen. Im kommenden Jahr liegt der Fokus darauf, noch mehr Hausbesitzer, die eine Modernisierung ihrer Heizung planen, von Flüssiggas zu überzeugen.

Montag, 26.11.2018