Installation

Den SHK-Fachkräftemangel abfedern

Dienstag, 13.09.2022

Das Bild zu zeigt das System.
Quelle: Uponor Kamo
Das Gasthermen-Austausch-System „Vario GT“ kommt bei der energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern erfolgreich zum Einsatz.

„Zeit sparen“ und „effektiver arbeiten“, will man ja nicht nur im Rahmen der Rohinstallation. Wichtige Blöcke im SHK-Fach bilden bekanntlich auch die Kompetenz-Bereiche „Beratung und Planung“ sowie „Kundendienst, Service und Wartung“ – im Industrie-Jargon: pre- und after-sales. Welche Möglichkeiten sehen Sie hier, den Fachkräftemangel abzufedern?

Im Bereich „pre-sales“ sind vor allem die Hersteller gefordert: Sie stehen als technischer Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen in dieser Funktion den Fachplaner und Fachhandwerker. Dazu zählen unter anderem der telefonische Support und die Planungsunterstützung, beispielsweise, wenn die Fachplaner BIM-Dateien zur Kollisionserkennung nutzen. So können potentielle Probleme bereits in der Planung ausgemerzt werden – das spart Zeit auf der Baustelle und macht die Arbeit effizienter.

Passgenaue Lösungen aus einer Hand verringern darüber hinaus die Komplexität und machen die Abwicklung für den Fachhandwerker deutlich einfacher. Darüber hinaus vermeidet die Planung, Auslegung sowie das Angebot aus einer Hand herstellerübergreifende Schnittstellen – und die verwendeten Komponenten der Systemtechnik sind auf jeden Fall kompatibel.

Auch im Bereich des „after-sales“ ergibt sich für den Fachhandwerker und Fachplaner ein Vorteil. So gibt es nur einen Ansprechpartner – und ein zentrales Problem weniger: In der Praxis fühlt sich nämlich aufgrund der vielen Hersteller und Schnittstellen oft niemand verantwortlich.

Das Bild zeigt Herrn Scheu.
Quelle: Uponor Kamo
„Aus ökonomischer Sicht ist der »Produktionsfaktor« Fachhandwerker viel zu kostbar, um ihn mit Dingen zu beschäftigen, die vor Ort zu viel Zeit beanspruchen, zu komplex und damit zu teuer sind. Eine Lösung ist daher die industrielle Vorfertigung“, betont Jochen Scheu.

Als Uponor Kamo GmbH können Sie das bewährte Stichwort „SHK-Systemtechnik“ auf Produkt- und Lösungsebene ganzheitlich denken und anbieten. Entscheidend für nachhaltige und energieeffiziente Gebäude ist jedoch, neben den Bereichen Planung und Bau, vor allem der Betrieb von Liegenschaften. Welche Ansätze verfolgen Sie an dieser Stelle?

Der überwiegende Teil der Wohneinheiten wird energetisch als Altbau bezeichnet und hier „schlummern“ bekanntlich die größten Energieeinsparpotentiale. Für uns bietet dieser Sachverhalt einen wichtigen Ansatz, welchen wir auf Produktebene zum Beispiel mit unserem Gasthermen-Austausch-System „Vario GT“ verfolgen. Dieses Konzept ermöglicht den Austausch von dezentralen Gasthermen ohne große Umbaumaßnahmen zu einem effizienten System. Auch unsere Hybridstation, seit vielen Jahren erfolgreich in unserem Produktportfolio, bietet in Kombination mit Wärmepumpen ein hohes Einsparpotential.

Ein weiterer elementar wichtiger Punkt ist die Planung von effizienten und aufeinander abgestimmten Systemen. Unsere Fachleute betrachten die unterschiedlichen Projektanforderungen intensiv und beziehen diese ein in Themen der Regelungstechnik und Anlagenhydraulik. Wesentliche Pfeiler zur Effizienzsteigerung bilden außerdem Wartung und Monitoring. Eine regelmäßig auf Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit geprüfte Anlage gewährleistet den optimalen Betrieb. Monitoringsysteme helfen bei der Erkennung von Verbesserungspotentialen und Einleitung von Korrekturmaßnahmen. Auch das ist für uns ein wichtiges Themenfeld, wie wir die Reduzierung des CO2-Ausstoßes vorantreiben und damit unseren Beitrag in Sachen Verringerung des ökologischen Fußabdrucks leisten.

Weiterführende Informationen: https://www.uponor-kamo.de/

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