Bosch Thermotechnik kooperiert mit Solidpower

Solidpower und Bosch Thermotechnik beschließen eine langfristige Kooperation: Ab dem vierten Quartal 2018 wird das Mikro-KWK-System "Bluegen" in Deutschland auch über die Bosch Thermotechnik-Marke Buderus vertrieben.

Vor kurzem wurde der Vertrieb des "Bluegen" über "Buderus" - eine Marke der Bosch Thermotechnik – vertraglich beschlossen. "Bei der Zusammenarbeit konzentrieren wir uns darauf, den 'Bluegen' mit bestehenden Produkten aus unserem Portfolio zu effizienten Systemlösungen zu kombinieren. So bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für ein innovatives und hocheffizientes Energiesystem zur dezentralen Stromerzeugung", erläutert Oliver Koukal, Senior Vice President Business Unit Residential Heating der Bosch Thermotechnik, die gemeinsamen Ziele.

Andreas Ballhausen, Geschäftsführer der Solidpower GmbH, sieht in der engen Anbindung an Buderus zahlreiche Möglichkeiten: "Durch die Bekanntheit und große Reichweite von Buderus können wir den Bluegen schneller auf dem deutschen Markt verbreiten. Durch die CO2-Einsparung von über 50% ist dies gleichzeitig ein aktiver Beitrag zur Energiewende."

Oliver Koukal, Senior Vice President Business Unit Residential Heating, Marcus Hahn Purchasing Manager bei Bosch Thermotechnik, sowie Alberto Ravagni (CEO Solidpower S.p.A) und Andreas Ballhausen (Geschäftsführer Solidpower GmbH).
Quelle: Florian Gerlach/vor-ort-foto.de
Oliver Koukal, Senior Vice President Business Unit Residential Heating, Marcus Hahn Purchasing Manager bei Bosch Thermotechnik, sowie Alberto Ravagni (CEO Solidpower S.p.A) und Andreas Ballhausen (Geschäftsführer Solidpower GmbH) freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Umweltschonende Technologie

Beim "Bluegen" handelt es sich um ein Mikro-KWK-System auf Basis eines vollintegrierten Brennstoffzellenmoduls. Im Unterschied zu anderen Energieumwandlungssystemen wird im "Bluegen" kein Treibstoff verbrannt, sondern der Energieträger Erdgas mittels einer elektrochemischen Reaktion im Inneren der Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt. Das ist besonders umweltschonend: Die CO2-Emissionen sind um die Hälfte geringer als bei Verbrennungskraftwerken.

Montag, 02.07.2018