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"ZEWO Frästechnik" für Flächenheizung ohne Aufbauhöhen

Der Systemhersteller Zewotherm hat unter dem Namen "ZEWO Frästechnik" ab sofort eine Flächenheizung im Programm, die in den Estrich eingefräst wird.

Bei der Planung einer Fußbodenheizung werden oftmals geringe Aufbauhöhen, ein möglichst schnelles und staubfreies Verlegen der Heizrohre und ein unkomplizierter Anschluss an den Systemverteiler gefordert. Gerade bei Sanierungsvorhaben lässt sich dieser Wunschkatalog nur schwer erfüllen. Da bei der Frästechnik keine Aufbauhöhen entstehen, eignet sich das neue System ideal für Sanierungen und ist auch bei Neubauvorhaben eine effiziente Alternative. Denn mit "ZEWO Frästechnik" wird die Fußbodenheizung ohne Veränderung der Aufbauhöhen innerhalb kürzester Zeit installiert.

Zunächst werden dabei eventuelle alte Bodenbeläge entfernt. Der Oberbelagsleger – Tischler, Fliesenleger oder Estrichleger - prüft anschließend den vorhandenen Estrich auf dessen Eignung. Da bei der "ZEWO Frästechnik" die Nuten nur 18 mm tief eingefräst werden, genügt eine Estrichstärke von rund 40 mm. Nach der Verlegung werden die Kanäle verspachtelt. Dies sorgt für eine gleichmäßige und somit ideale Bodenbeschaffenheit, auf dem sich der spätere Oberbelag einfach aufbringen lässt.

Ein Handwerker beim Verlegen der Heizrohre einer Fußbodenheizung.
Quelle: Zewotherm
Schnelles Verlegen: Das "ZEWO"-Heizrohr wird ohne Befestigungen in die 18 mm tiefen Nuten eingelegt.

Ein Handwerker verspachtelt die Kanäle des Heizungsrohrs einer Fußbodenheizung.
Quelle: Zewotherm
Die Kanäle werden abschließend verspachtelt.

Schnelles und sauberes Verlegen

Mit einer speziellen Bodenfräsmaschine werden die Nuten nahezu staubfrei und präzise in den vorhandenen Anhydrid- oder Zementestrich gefräst. Dabei saugt die Fräsmaschine über einen integrierten Industriestaubsauger den Staub während der Arbeit sofort ab. Der Verleih der Maschinen wird auf Wunsch von Zewotherm organisiert. Die Verlegezeiten sind extrem kurz. So können je nach Situation vor Ort am Tag bis zu 120 m² Fläche bearbeitet werden. Abgeschlossen wird der Montagevorgang von einer Funktions- und Dichtheitsprüfung.

Die Abstände zwischen den Nuten betragen bei dem Zewotherm-System in kleinen Räumen 8 cm, in regulären Wohnbereichen sind es 12,5 cm.. Der Verlegeabstand sorgt für eine gleichmäßige Wärmeabgabe und geringe Vorlauftemperaturen im späteren Betrieb. Die "ZEWO"-Heizungsrohre werden ohne weitere Befestigungen in die Nuten gelegt. Der Hersteller bietet hier verschiedene Rohre in den Dimensionen 14mm bis 16mm an.

Verschiedene Heizrohre

Die hohe Flexibilität und die gute Beständigkeit gegen thermische und mechanische Beanspruchung zeichnen das Rohr aus Polybuten (PB) aus. Weitere Vorteile sind eine besondere Spannungsrissbeständigkeit und eine hohe Schlagzähigkeit.

Das 5-schichtige PE-Xc-Heizrohr verfügt über eine Sauerstoffsperrschicht sowie eine zusätzliche äußere PE-Schutzschicht. Dadurch ist die Sauerstoffsperre wirksam vor mechanischen Beschädigungen geschützt und sorgt so für Sicherheit in der Installation und beim Betrieb.

Die "ZEWO PE-RT"-Heizrohre sind selbst unter erhöhten Temperatur- und Druckbedingungen äußerst langlebig. Das Rohr aus dem Werkstoff 2344 ist flexibel und verfügt über eine große Zähigkeit, Festigkeit sowie hervorragende Spannungsrissbeständigkeit.

Beim Metallverbundrohr wurde auf das flexible Heizrohr "PE-RT" ein Aluminiummantel stoßgeschweißt. Dieser Werkstoffverbund kombiniert die Eigenschaften der Kunststoffe mit den Vorzügen von Aluminium.

Weiterführende Informationen: https://www.zewotherm.de

Dienstag, 09.10.2018