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Willkommen im "Healthy Home"

Zukunftsintegriert bauen und gesund wohnen

Am Anfang war es nur eine soziologische Studie – aus der aber schon bald eine konkrete Idee wurde. Heute lebt das Ehepaar Norbert und Christine Weimper aus Mühlacker nahe Pforzheim im ersten "Healthy Home" Deutschlands. "Healthy", also gesund, aber nicht nur aufgrund der eingesetzten Baustoffe oder ihrer Verarbeitung. Sondern auch wegen der Licht- und Sichtachsen sowie des "konstruktiven Wohlfühlklimas", das Weimpers gemeinsam mit SchwörerHaus gebaut haben.

Das Haus der Weimpers von außen.
Quelle: Vaillant
Das Innere formt das Außen: Nach diesem Prinzip gestalteten Christine und Norbert Weimper ihr Eigenheim, das sich ansonsten durch seine energetisch besonders günstige Form auszeichnet.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten befasst sich der Bau-Blogger Norbert Weimper mit Bauen im Allgemeinen und Fertigbau im Besonderen. Aber auch für ihn war alle Theorie weitestgehend grau – bis er beruflich auf eine umfassende Studie zum Thema "Healthy Home" stieß und gemeinsam mit Ehefrau Christine entschied: So bauen wir auch. Und zwar in aller Konsequenz.

Warum?

Norbert Weimper zögert mit der Antwort keinen Augenblick: "Weil es das erste Mal war, dass ein solcher Ansatz zum Thema »Wohngesundheit« über Detailfragen, wie Energieeffizienz, Baumaterialien oder Bauverfahren, hinausging. Stattdessen gab es hier endlich einen ganzheitlichen Ansatz, der das Bauen an sich mit den architektonischen, technischen und physiologischen Voraussetzungen für ein gesundes Leben zusammenführte. Dazu gehören insbesondere tagsüber viel Licht und saubere Luft, nachts wiederum Ruhe und Dunkelheit, um nur einige Punkte zu nennen. Zudem wird bei diesem Konzept der generelle Einfluss des Hauses auf die Umwelt, speziell sein Ressourcenverbrauch berücksichtigt."

Dass sich diese Punkte nicht ausschließen oder im Widerspruch zueinander stehen, sondern sich im Endeffekt sogar perfekt ergänzen können, sollte der spätere Projektverlauf eindrucksvoll bestätigen.

Technik abgestimmt geplant

Bis allerdings das Kellerfundament dafür am sonnenverwöhnten Hanggrundstück in Mühlacker betoniert werden konnte, bedurfte es einer mehrmonatigen Planungszeit durch den Bauherren und viel Abstimmungsarbeit mit den einzelnen Partnern, erinnert sich Norbert Weimper: "SchwörerHaus als Hersteller von individuellen, energiesparenden Fertighäusern war zwar sehr bald gesetzt, denn »Wohngesundheit« ist dort schon seit Langem ein Thema. Alle eingesetzten Baustoffe werden auf wohngesundheitliche Aspekte geprüft, bevor sie im Haus verbaut werden."

Ein Wohnzimmer mit großen Dachfenstern.
Quelle: Vaillant
Licht und Luft auf der einen Seite, die intelligente Vernetzung von Einflussgrößen wie Verschattung und Beleuchtung, Wärme und Lüftung auf der anderen – im Einfamilienhaus in Mühlacker wurde es konsequent miteinander verzahnt.

Doch wie so oft steckte die meiste Arbeit dann im Detail: Welche regenerative Wärmequelle ist am besten geeignet? Welches Hausautomationssystem wird zur digitalen Unterstützung des komfortablen und gesunden Wohnens genutzt? Und letztlich: Wie vertragen sich die Systeme untereinander? Wie lassen sie sich so vernetzen, dass Aufwand und Nutzen in einem möglichst günstigen Verhältnis zueinander stehen?

Weiterführende Informationen: https://www.vaillant.de

Dienstag, 28.11.2017