Werkstoff der Zukunft: Edelstahl Rostfrei im Heizungs- und Sanitärbereich

Edelstahl als Werkstoff bietet viele Vorteile - Korrosionsbeständigkeit, Langlebigkeit und Hygiene sind nur einige davon. Das macht Edelstahl zum geeigneten Material für Heizungs- und Sanitärinstallationen. Wie kann Edelstahl nun konkret bei der Heizungsmodernisierung eingesetzt werden? Welche Vorteile bietet der Werkstoff hier?

Edelstahl ist, wie der Name schon sagt, ein Stahl für Anspruchsvolle. Seine Güte erhält er durch verschiedene Legierungselemente, darunter mindestens 10,5 Prozent Chrom, die normalen Stahl zu einem rostfreien, säurebeständigen Werkstoff veredeln. Eigenschaften, die ihn für ein weitreichendes Anwendungsspektrum qualifizieren. 1912 patentiert, gibt es heute, knapp 100 Jahre später, kaum einen Bereich, wo Edelstahl nicht eingesetzt wird. Seine wartungsarme Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit machen den Werkstoff ebenso wie seine außergewöhnliche Ästhetik und ausgezeichnete Verarbeitbarkeit für unzählige Einsatzmöglichkeiten zur ersten Wahl. Die Breite der Werkstoffgruppe birgt jedoch das Risiko, dass ein für die jeweilige Anwendung ungeeigneter nichtrostender Stahl eingesetzt oder der Werkstoff unsachgemäß verarbeitet wird. Zuverlässige Orientierungshilfe ist hier das seit 1958 international geschützte Markenzeichen Edelstahl Rostfrei.

Einsatz in Sanitär- und Heizungsanwendungen

Ein Pufferspeicher aus Edelstahl.
Quelle: WZV/Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Auf Nummer sicher gehen mit Pufferspeichern aus Edelstahl Rostfrei.

Zunehmende Bedeutung erhält nichtrostender Stahl mit dem geschützten Markenzeichen Edelstahl Rostfrei auch in Bedachungs- sowie Sanitär- und Heizungsanwendungen. Insbesondere die überlegene Haltbarkeit und Kombinierbarkeit mit anderen Baumetallen oder bitumenhaltigen Materialien macht den Werkstoff in diesen Einsatzbereichen zukunftsweisend. Bei Installationsleitungen steht die hohe Korrosionsbeständigkeit im Vordergrund. Nach der Umstellung einer Heizungsanlage von Festbrennstoffen auf Erdgas ist die damit einhergehende notwendige Verminderung des Schornsteinquerschnitts durch das nachträgliche Einziehen von Edelstahlrohren bewährte Praxis.

Im Sanitär- und Küchenbereich ist Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel sichtbar und unsichtbar von hoher Bedeutung. Die glatte Oberfläche verleiht hier Waschtischen, Spülen, Armaturen, Wand- oder Bodenfliesen ebenso edle wie hygienische und absolut pflegeleichte Qualitäten. Neben dem optischen Genuss durch die prägnante Formensprache von Edelstahlobjekten in Küche und Bad bieten die spezifischen Eigenschaften des Materials auch in der Trinkwasserversorgung höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards. Die Langlebigkeit des Werkstoffs schützt Leitungen und Verbindungen vor Korrosion und schließt deshalb Rost- oder gar Metallpartikel im Trinkwasser nachhaltig aus.

Edelstahl in Heizungsanlagen

Deutschlands Heizungen sind mit einem Durchschnittsalter von knapp 17 Jahren technisch nicht mehr auf der Höhe. 36 Prozent der Anlagen sind (Stand 2014) sogar älter als 20 Jahre. Altersbedingt geht ein Großteil der erzeugten Wärme ungenutzt durch den Schornstein. Unnötig hohe Energiekosten und klimaschädliche CO2-Emissionen sind die Folge.

Ein Heizkreisverteiler aus Edelstahl.
Quelle: WZV/Meibes System-Technik GmbH
Ein Heizkreisverteiler aus Edelstahl bietet viele Vorteile.

Bei einer geplanten Modernisierung auf Edelstahl zu setzten, ist eine gute Entscheidung. Denn Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel spielt eine entscheidende Rolle in ebenso effizienten wie umweltfreundlichen Heizungsanlagen. Der korrosions- und temperaturbeständige Werkstoff bedeutet an vielen Stellen im Heizungssystem unverzichtbare Sicherheit. Zudem stehen seine jahrzehntelange, wartungsfreie Lebensdauer und hundertprozentige Recyclingfähigkeit für günstige Lebenszykluskosten und ökologische Nachhaltigkeit.

Umwälzpumpen aus Edelstahl bieten Schutz gegen Korrosion

Der erste Blick des Heizungsfachmanns sollte den Umwälzpumpen für Heizung und Warmwasser gelten. Sie sorgen dafür, dass die Wohnung warm bleibt und in Küche und Bad jederzeit warmes Wasser zur Verfügung steht. 25 Millionen dieser Pumpen sind in Deutschland im Einsatz, etwa jede zweite von ihnen ist ein Stromfresser. Denn nicht regelbare Pumpen fahren auch bei geschlossenen Thermostatventilen Dauerlast und verbrauchen dadurch bis zu 80 Prozent zu viel Strom. Je nach Größe der Heizung und Pumpe kommen dafür in einem Einfamilienhaus schnell 100 bis 150 Euro an unnötigen Stromkosten zustande. Die Investitionskosten für Kauf und Einbau einer neuen Pumpe betragen jedoch nur wenige hundert Euro. Binnen weniger Jahre machen sich also hocheffiziente, elektronisch gesteuerte Heizungspumpen bezahlt. Modelle aus Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel bieten jahrzehntelangen Schutz gegen Korrosion in häuslichen Warmwassersystemen und Heizungsanlagen. In die Umwälzpumpe integrierte Elektronik ermöglicht zudem eine kompakte Bauweise, sodass auch bei wenig vorhandenem Platz eine einfache Installation möglich ist.

Weiterführende Informationen: http://www.wzv-rostfrei.de/

Donnerstag, 12.01.2017

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