Tenneco bringt intelligentes Zündgerät für Öl- und Gasbrenner mit integrierter Flammerkennung in die Serie

Tenneco hat sein breites Angebot hochwertiger Zündprodukte für Industrie- und Heizungsanwendungen jetzt mit der Serieneinführung einer intelligenten Zündeinheit mit integrierter Flammenerkennung weiter gestärkt. Das neue Zündgerät der Unternehmenssparte "Powertrain" von Tenneco ist speziell für Ölbrenner in Heizungsanlagen optimiert und basiert auf der bewährten, patentierten Vorgängerversion. Um den Kundenanforderungen noch spezifischer entsprechen zu können, wurde diese mittels Umstellung auf SMD-Technologie umfangreich verbessert und ermöglicht nun neben erhöhter Betriebsstabilität und -effizienz auch eine vereinfachte Diagnose.

Das Bild zeigt eine Zündheinheit der Firma Tenneco.
Quelle: Tenneco
Tenneco führt eine neue intelligente Zündeinheit für Öl- und Gasbrenner mit integrierter Flammenerkennung in die Serie ein. Die Umstellung auf SMD-Technologie ermöglicht erstmals ein zusätzliches analoges Signal zur Flammqualität für vereinfachte Diagnose sowie erhöhte Betriebsstabilität und -effizienz. Das Analogsignal kann am zusätzlich geschaffenen Kontakt „A“ abgegriffen werden.

Als Neuheit innerhalb der Branche bietet die intelligente Zündeinheit von Tenneco ein integriertes Flammerkennungssystem, das erstmals ein analoges Signal zur Beurteilung der Flammqualität bereitstellt. Dieses ermöglicht Servicetechnikern und Heizungsherstellern eine schnelle und vereinfachte Diagnose der Brennereinstellung. Der optionale Analogausgang erlaubt eine besonders feine Justierung des Brennersystems, um höchste Effizienz und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus liefert die Auswertung des Analogsignals Informationen zur vorausschauenden Wartung. Um potenziellen Systemausfällen vorzubeugen, können die Daten dem Nutzer oder Servicetechniker zur Verfügung gestellt werden. Die Funktion der integrierten Flammerkennung ist von den Vorgängermodellen übernommen – eine separate Einrichtung mit entsprechenden Zusatzkosten ist daher weiterhin nicht notwendig.

„Mit unserem neuen intelligenten Zündgerät sind wir in der Lage, unseren Kunden in der Heizungsbranche eine spezifische Lösung anzubieten, die so bislang in diesem Markt nicht verfügbar war. Dabei eröffnet das zusätzliche Analogsignal zur Flammqualität eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten für die Entwicklung, den Betrieb und die Wartung von Brennersystemen“, sagt Dr. Volker Scherer, Director Sales and Engineering, Industrial Ignition, Tenneco Powertrain.

Das Bild zeigt eine Zündeinheit
Quelle: Tenneco
Neue intelligente Zündeinheit von Tenneco für Öl- und Gasbrenner mit integrierter Flammenerkennung

Ausgelegt wurde das neue Zündgerät hauptsächlich für Ölblaubrenner mit Zündelektroden in der Verbrennungszone. Es ist in zwei Temperaturklassen (60°C und 75°C) erhältlich und für den Einsatz in Öl- und Gasbrennern nach EN298 zertifiziert. „In Brennwertgeräten ist auch ein Mischgas-Betrieb mit bis zu 30 Prozent Wasserstoffanteil (H2) möglich, was deutlich geringere CO2-Emissionen mit sich bringt, sofern H2 mithilfe erneuerbarer Energiequellen erzeugt wird“, so Scherer. „An der Auslegung für künftige Anwendungen in wasserstoffbetriebenen Brennwertgeräten zur Nutzung höherer H2-Beimischungen bis hin zu reinem Wasserstoff arbeiten wir derzeit.“

SMD-Technologie eröffnet eine Reihe von Vorteilen

Neben dem branchenweit ersten Analogsignal für vereinfachte Diagnose ermöglicht der Einsatz der SMD-Technologie die Umsetzung eines robusteren Designs bei gleichzeitig kompakteren Abmessungen. So konnte die Zündeinheit mit einem neuen EMV-Eingangsfilter (Elektromagnetische Verträglichkeit) ausgestattet werden, der maßgeblich zum souveränen, problemlosen Bestehen des genormten Surge-Tests 4kV EN6100-4-5 beiträgt: Im Vergleich zu den bisherigen Ausführungen lassen sich weitaus höhere Spannungsspitzen (Überlasten), etwa verursacht durch prellende Relais oder induktive Lasten, meistern. Das Zündgerät ist somit besser vor Schaden oder einem Totalausfall geschützt.

Auch die leitungsgebundene Störaussendung wurde optimiert, so dass eine vom Feuerungsautomaten verursachte Störabschaltung bei Unterspannung jetzt nahezu ausgeschlossen ist. Zudem haben die Tenneco Experten den Steuerimpuls-Eingang für das Einschalten der Zündung überarbeitet. Störsignale aus Feuerungsautomat oder Stromnetz werden nun effektiver unterdrückt und damit ein unerwünschtes Einschalten des Gerätes verhindert.

Ein neues Epoxidharzsystem, das im Vakuum verarbeitet wird, sorgt für optimierte elektrische Isolation und Wärmeabfuhr. Erhältlich ist das neue intelligente Zündgerät in zwei Temperaturklassen: in der Standardausführung (Tu60°C) für eine Umgebungstemperatur von 60°C sowie auf Anfrage für den Einsatz in heißeren Umgebungen (Tu75°C).

Tenneco hat über 100 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Zündungskomponenten. Im Bereich Industrial Ignition sind die zündtechnischen Aktivitäten des Unternehmens für industrielle Anwendungen und Heizungstechnik gebündelt. Als einer der Branchenführer arbeitet Tenneco unter Nutzung zahlreicher hauseigener Test- und Prüfzentren eng mit den Kunden bei der kontinuierlichen Entwicklung von Zündungskomponenten und deren Anwendungen zusammen.

Weiterführende Informationen: https://www.tenneco.com/

Donnerstag, 29.04.2021

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