Modulare Fernwärmestation für reibungslose Übergabe

"DSA1Mini" von Danfoss

Nah- und Fernwärme stellen zunehmend Alternativen zur traditionellen Zentralheizung mit Erdgas oder Öl dar. Besonders in Mehrfamilienhäusern ist das Potential für diese Art der Energieversorgung von außen mit elf Prozent groß, wie eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (bdew) im Jahr 2015 zeigte. Danfoss führt mit dem "DSA1Mini" nun eine neue Übergabestation ein, die als modulare Schnittstelle einen energieeffizienten Wärmeübergang sicherstellt.

Foto der Fernwärmestation
Quelle: Danfoss
Die neue modulare Fernwärmestation "DSA1Mini" fungiert als Schnittstelle zur Heizungsanlage in Wohngebäuden.

Von den 18,9 Millionen Wohngebäuden in Deutschland heizen rund 6 Prozent mit Fernwärme. Dies geht aus der Studie "Wie heizt Deutschland?" hervor, die im Jahr 2015 vom Marktforschungsinstitut GfK für den bdew durchgeführt wurde. Von den 40,4 Millionen Wohnungen werden sogar bereits 13,5 Prozent mit Fernwärme versorgt. Führend ist in beiden Bereichen weiterhin die Zentralheizung mit über 70 Prozent. Laut der Studie zeigten sich rund 69 Prozent der befragten Nutzer mit ihrer Fernwärmeversorgung zufrieden.

Speziell für Nahwärmenetze, die mit Biomasse im Hoch- oder Niedertemperaturbereich betrieben werden, stellte Danfoss auf der ISH 2017 die neue kompakt gebaute Übergabestation "DSA1Mini vor. Die Station deckt den Leistungsbereich von 16 bis 75 kW ab und wird mit wenigen Handgriffen wandhängend montiert.

Sie wird je nach Netzanforderung und Einsatzfall in Niederdruckausführung PN16 oder Hochdruckversion PN 25 mit Anschlüssen für bis zu zwei Heizkreise geliefert, ebenso für primär- und sekundärseitige Trinkwassererwärmung. Hochwertige Rotguss-Rohrgarnituren bieten lange Laufzeiten, "MicroPlate"-Wärmeübertrager einen energieeffizienten Wärmeübergang und die Komplett-Wärmedämmung sorgt für geringe Abstrahlungsverluste.

Die modulare Übergabestation "DSA1Mini" erfüllt die meisten technischen Anschlussbedingungen für Nahwärmenetze und lässt sich - ausgestattet mit dem elektronischen Regler "ECL Comfort 310" - witterungsgeführt betreiben. Sie kann zur Steuerung, Überwachung, Verbrauchserfassung und Abrechnung über BUS-Kommunikation in übergeordnete Leitsysteme eingebunden werden. Der "ECL Comfort 310" sorgt für eine optimale Energieverteilung und reduziert so die Heizkosten.

Weiterführende Informationen: http://heating.danfoss.de

Montag, 15.05.2017