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Mobil in Time: Fabio Doriguzzi und Marcel Ginter im Interview

Mobile Energie aus der Schweiz

Die Nachfrage nach mobilen Lösungen für Kälte, Wärme und Dampf steigt konti­nuierlich. Als ein führender Anbieter will sich das Unternehmen Mobil in Time hier mit einem durchgängigen Konzept für mobile Energie und vor allem durch Kontinuität in der Marktbearbeitung durchsetzen. Im Interview mit dem HeizungsJournal erläutern die Geschäfts­führer und Inhaber Fabio Doriguzzi und Marcel Ginter, wie sie die derzei­tige Marktsituation einschätzen und was sie mit ihrem Unternehmen noch alles vorhaben.

Der Markt der mobilen Kälte und Wärme sowie mobilen Dampferzeugung entwickelt sich gut. Wie entwickelt sich im Vergleich dazu Mobil in Time?

Ginter:

Die IFH/Intherm in Nürnberg haben wir in diesem Jahr als Aussteller besucht. Mit sehr gutem Erfolg! Wir haben hier hunderte Kontakte geknüpft und ganz klar erkannt, dass sich die mobile Energie vom Dasein eines Nischenprodukts entfernt hat. Es zeigen sich immer mehr Anbieter und die schon etablierten Unternehmen werden stärker. Wir haben auch registriert, dass im Verkauf noch ein hohes Potential liegt, das es zu realisieren gilt. So wollen wir im Jahr 2014 um etwa 15 bis 20 Prozent wachsen.

Mit Mobil in Time sind Sie primär in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Welche europäischen Länder versorgen Sie noch mit Ihren Produkten?

Doriguzzi:

Sehr stark sind wir in Norwegen vertreten – das Land stellt für uns einen wichtigen Markt dar. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wir mit eigenen Gesellschaften aktiv. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Aach, nahe Singen, Sitz der Mobil in Time Austria GmbH ist Thiersee bei Kufstein und das Mutterunternehmen, die Mobil in Time AG, wird von Diessenhofen (CH) aus gelenkt.

Für die französisch sprechende Schweiz ist eine entsprechende Übersetzung der Web­seite in Arbeit, so können wir automatisch mit den französischen Interessenten in Kontakt treten. Von der Schweiz aus kann außerdem der italienische Markt bearbeitet werden.

Im Juni 2014 haben wir in Langenbrettach, Raum Heilbronn, eine neue Niederlassung eröffnet, die über eine ausgezeichnete Anbindung an die Autobahnen A6 und A81 verfügt. Aufgrund dieser strategisch guten Platzierung wird der Standort zum zentralen Servicestützpunkt der deutschen Mobil in Time GmbH ausgebaut.

Beobachtet man den Markt für mobile Energiedienstleistungen, so kann man den Eindruck gewinnen, dass einige Anbieter mit ihren "Lösungen" nur das schnelle Geld machen wollen. Wie reagiert Mobil in Time auf solche Konkurrenz?

Ginter:

Indem wir auf Fachwissen setzen. In der Planungsabteilung, der Montage und Disposition beschäftigen wir spezialisierte Fachkräfte, welche nicht nur das Produkt, sondern die technischen Zusammenhänge im jeweiligen Projekt betrachten, analysieren und entsprechend einschätzen können. Gerade bei den kleineren Bauvorhaben und Projekten ist die Konkurrenz einfach enorm, weshalb wir uns ja gerade für die komplexen Anlagen stark machen.

Als Marktführer in der Schweiz bieten wir die ganze Bandbreite der mobilen Energie – Produkte und Lösungen für Kälte, Wärme und Dampf. Beim Kunden vor Ort stehen so getestete, zuverlässige und neuwertige Produkte auf dem neuesten Stand der Technik.

Mobil in Time bietet Problemlösungskompetenz: Dafür müssen wir nah am Kunden sein, mit ihm das beste System ausarbeiten. Das kommt an!

Fahrzeug und Anhänger von Mobil in Time.
Quelle: Mobil in Time
Als Marktführer in der Schweiz bietet Mobil in Time die ganze Bandbreite der mobilen Energie, angefangen bei zuverlässigen Produkten für den Wärmebereich bis hin zu komplexen Kälte- und Dampflösungen.

Mobile Energie ist doch klassisch im Bereich "Wärmenotfall" zuhause. "Billiganbieter" und "sichere Versorgung" passen aber nicht zusammen. Hier muss es doch, über kurz oder lang, zu Konzentrationsbewegungen kommen. Sprich: Einige wenige Qualitätsanbieter dominieren den Markt. Ist man heute schon an diesem Punkt?

Doriguzzi:

Zweifelsohne sind wir heute schon an diesem Punkt. Als Qualitätsanbieter investieren wir viel in die Entwicklung und die Betriebssicherheit unserer Anlagen – dies erhöht auch die Betriebssicherheit beim Kunden.

Demnach passen die Themen Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit nicht mit Produkten zusammen, die weit unter den marktüblichen Preisen angeboten werden – meist wird dabei dann der Servicegedanke aus den Augen verloren.

Um im angesprochenen Bereich des Wärmenotfalls für unsere Kunden noch attraktiver zu sein, sind wir zurzeit fest am Thema Winterbauheizung dran. Es ist verblüffend, welche energetischen Einsparungen moderne Technik im Vergleich zu den klassischen Warmluftgebläsen möglich macht.

Weiterführende Informationen: http://www.mobilintime.com/

Freitag, 07.11.2014

Von Jörg Gamperling
Chefredaktion HeizungsJournal