Mit attraktiven Zuschüssen zur neuen Heizung

Das Online-Tool "Intelligent fördern" zeigt, wie hoch die staatliche Förderung ausfällt.

Eine Frau hat ein Tablet in der Hand.
Quelle: Intelligent heizen/Thilo_Ross

Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt gehen im Durchschnitt auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Eigentümer können also ihre Energiekosten erheblich senken, indem sie genau dort ansetzen. Der Einbau moderner Heiztechnik und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren Kosten und entlasten zugleich das Klima. Die Bundesregierung hat deshalb im Klimapaket von Ende 2019 deutlich höhere Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung beschlossen. Beispielsweise können Immobilienbesitzer, die derzeit mit Öl heizen, für den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder Pelletheizung seit Januar 2020 einen Zuschuss von 45 Prozent erhalten. Der Staat übernimmt also knapp die Hälfte der Investitionskosten.

Die Fördermittel für eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien beantragen Verbraucher über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei gilt: Je klimaschonender das neue Heizsystem, desto mehr Förderung gibt es. Wie hoch der Zuschuss je nach System und Höhe der Investitionskosten voraussichtlich ausfällt, können Verbraucher ab sofort mit dem kostenlosen OnlineTool "Intelligent fördern" ermitteln.

Nach Eingabe der aktuellen Heizungsart und des gewünschten neuen Systems gibt das Tool die verbleibenden Investitionskosten abzüglich des Zuschusses aus. Je nach Heizsystem sind bereits Durchschnittspreise für Anschaffung und Einbau einer neuen Heizung im Einfamilienhaus vorgegeben. Die Investitionssumme lässt sich aber auch individuell anpassen.

Neben dem OnlineTool bietet die VdZ die App "Intelligent fördern" an, die sich insbesondere an Fachhandwerker und Berater richtet. Beide Angebote sind auf dem Serviceportal der VdZ intelligent-heizen.info zu finden. Dort können sich Interessierte zudem umfassend über die Konditionen der BAFA-Heizungsförderung sowie weitere aktuelle Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen informieren.

Freitag, 08.05.2020