"Marina Tor" in Regensburg mit (de-)zentralen Lüftungsgeräten ausgestattet

In den 17 Apartments sorgen 53 dezentrale und zwei zentrale Lüftungsgeräte von tecalor für die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Ein mehrstöckiges Haus mit Balkonen.
Quelle: tecalor GmbH
Geplant wurde "Marina Tor" in Regensburg vom Architekturbüro Eva-Maria Bohmann-Grätz, realisiert vom Bauträger PRO-BIG Projekt. Geschaffen wurde ein markanter Solitär, dessen unregelmäßige Balkonverkleidungen für Aufmerksamkeit sorgen und dem siebengeschossigen Quader eine verspielte Leichtigkeit verleihen.

Ein bauhistorisch wertvoller, aber seit Jahren ungenutzter Schlachthof und eine 2008 aufgegebene Zuckerfabrik: Östlich der historischen Altstadt Regensburgs und in unmittelbarer Nähe zum Bootshafen an der Donau fiel ein altes Gewerbegebiet in den "Dornröschenschlaf" und bot städtebauliche Chancen, die jetzt überzeugend genutzt werden.

Der alte Schlachthof wurde saniert und im April 2018 als Veranstaltungszentrum "marinaforum" eröffnet. Drumherum entsteht derweil das neue "Marina-Quartier" – ein bunt gemischtes Viertel für Gewerbe und Wohnen. Am südöstlichen Eingang des neuen Stadtteils ist mit dem Projekt "Marina Tor" ein architektonisch interessanter Blickfang entstanden, der Gewerberäume im Erdgeschoss mit hochwertigem Wohnen in den Obergeschossen vereint.

Verspielte Architektur in Donaunähe

Geplant wurde "Marina Tor" vom Architekturbüro Eva-Maria Bohmann-Grätz, realisiert vom Bauträger PRO-BIG Projekt GmbH aus dem nahegelegenen Luckstein-Wald. Geschaffen wurde ein markanter Solitär, dessen unregelmäßige Balkonverkleidungen für Aufmerksamkeit sorgen und dem siebengeschossigen Quader eine verspielte Leichtigkeit verleihen. Die Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss ruhen auf der Tiefgarage und bilden zugleich Garten- und Terrassenanteile für die darüberliegenden Wohnungen. Das "Rooftop" bietet Dachterrassen für zwei der insgesamt 17 Eigentumswohnungen.

Die Apartments verfügen über Wohnflächen von mindestens 63 m² bis maximal 185 m² mit jeweils zwei bis drei Zimmern und weisen ganz unterschiedliche Grundrisse auf; bei drei Wohnungen befindet sich dort, wo der flüchtige Betrachter einen Balkon vermutet, tatsächlich ein vollverglaster Wohnraum. Das Gebäude wurde in Ziegelbauweise ausgeführt und erreicht mit einem Endenergiebedarf von 35,8 kWh/m²a den Standard KfW-"Effizienzhaus 55".

Ein siebenstöckiges Haus.
Quelle: tecalor GmbH
Die Apartments verfügen über Wohnflächen von mindestens 63 m² bis maximal 185 m² mit jeweils zwei bis drei Zimmern und weisen ganz unterschiedliche Grundrisse auf. Das Gebäude wurde in Ziegelbauweise ausgeführt und erreicht mit einem Endenergiebedarf von 35,8 kWh/m²a den Standard KfW-"Effizienzhaus 55".

Hochwertige Ausstattung mit kontrollierter Wohnungslüftung

Mit Parkettböden, Fußbodenheizung, dreifach verglasten Fenstern, elektrisch betriebenen Rollläden und mehr, sind die – längst verkauften – Apartments allesamt hochwertig ausgestattet. Für Sebastian Bohmann, der bei PRO-BIG für das Projekt "Marina Tor" verantwortlich ist, stellte sich die Frage nach dem Lüftungskonzept zu keiner Zeit – bei qualitativ hochwertigen Neubauten wie diesem gehöre kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung für ihn zum Standard. Das wird freilich nicht überall in der Branche so gesehen. Für PRO-BIG Projekt aber ist es eine Selbstverständlichkeit, dass kontrollierte Wohnungslüftung eine gehobene Ausstattung sinnvoll ergänzt.

Die Wahl des Lüftungsherstellers sei für Bohmann ebenfalls schnell entschieden gewesen: Aufgrund früherer Erfahrungen mit der damaligen Unternehmensschwester von tecalor, LTM, und wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses der Geräte sei LTM für die Lieferung der Lüftungsgeräte gesetzt gewesen. Ausgewählt wurde der "LTM Thermo-Lüfter 1230". Dieser dezentrale Lüfter bewährt sich seit vielen Jahren sowohl in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern als auch im Geschosswohnungsbau.

Vernünftige Auslegung als Basis des Lüftungskonzepts

Für die Lüftungsplanung wurde das Ingenieurbüro Brundobler in Kelheim beauftragt. Unterstützt wurde das Büro durch den Hersteller: LTM – mittlerweile mit tecalor verschmolzen – machte für jede Wohnung maßgetreue Vorschläge zur Positionierung der Lüftungsgeräte in der Außenwand. Dabei flossen die Erfahrungen aus unzähligen Bauprojekten ein, die zeigten, wie die Lüftungsgeräte zur optimalen und störungsfreien Belüftung platziert werden sollten. Je Wohnung wurden beim Projekt "Marina Tor" vier oder fünf der paarweise arbeitenden "Thermo-Lüfter" geplant und verbaut. Bei einer ungeraden Anzahl der dezentralen Lüfter wird durch den Einsatz von Halblastgeräten weiterhin Druckneutralität erzielt. Insgesamt 53 "LTM Thermo-Lüfter" versorgen 14 der 17 Wohneinheiten im "Marina Tor" mit wohltemperierter Außenluft.

Donnerstag, 05.03.2020