HUF präsentiert „grünstes“ Fachwerkhaus auf KfW 40plus Niveau

Forschungsprojekt für nachhaltiges Wohnen 4.0

Hochoffiziell durchschnitten der geschäftsführende Gesellschafter Georg Huf mit dem Architekten Alexander Huf und weiteren Firmenrepräsentanten das grüne Band zum Eingang in die Zukunft nachhaltigen Wohnens:

Das HUF Haus auf dem Maimarkt-Gelände in Mannheim zeigt, wie die ökologische und technische Zukunft des Bauens sein sollte – und ab jetzt auch sein kann. Denn das neue Musterhaus ist nicht nur ein Forschungsprojekt für moderne Haustechnik in Zusammenarbeit mit Vaillant. Es kann so auch bestellt werden. Mit dem Konzept des spürbaren Komfortgewinns durch ökologisches Bauen will HUF Haus Nachhaltigkeit neu interpretieren.

Die Geschäftsleitung von HUF eröffnete gemeinsam mit dem verantwortlichen Architekten ein zukunftsweisendes Plusenergiehaus in Fachwerk: (v.l.n.r) Michael Baumann, Alexander Huf, Benedikt Huf, Georg Huf, Christoph Schmidt.
Quelle: Martin
Die Geschäftsleitung von HUF eröffnete gemeinsam mit dem verantwortlichen Architekten ein zukunftsweisendes Plusenergiehaus in Fachwerk: (v.l.n.r) Michael Baumann, Alexander Huf, Benedikt Huf, Georg Huf, Christoph Schmidt.

Der Blick beim ersten Schritt in das neue HUF-Musterhaus, gebaut am Rande des Deutschen Fertighaus Centers in Mannheim, fällt – ins Grüne. Das ist auch so gewollt, wie der Architekt Alexander Huf betont. Die Sichtachsen im Objekt sind so aufgeteilt, dass durch die großzügigen Fensterflächen eine ungehinderte Sicht nach außen gegeben ist. „Damit lassen sich außerdem einzelne Wohnbereiche optisch gliedern, aber gleichzeitig eine großzügige und offene Raumgestaltung bewahren“, erläutert der frischgebackene Architekt seinen Entwurf.

Mit viel Liebe zum Detail wurde auch die Inneneinrichtung des Musterhauses entworfen, die sich ebenfalls ganz dem Thema „Grün“ widmet. Die Farbakzente sind so gewählt, dass sich die Farben der Natur im Haus widerspiegeln.

Das Fachpublikum zeigte sich beeindruckt von der interpretierten Nachhaltigkeit in dem lichtdurchfluteten Bauwerk.
Quelle: Martin
Das Fachpublikum zeigte sich beeindruckt von der interpretierten Nachhaltigkeit in dem lichtdurchfluteten Bauwerk.

Technik spürbar, nicht sichtbar

Um den hohen KfW 40 plus Standard zu erfüllen, ist nicht nur die Gebäudehülle des zweigeschossigen Flachdachbaus auf Energieeffizienz getrimmt (U-Wert Außenwand 0,14 W/m²K; dreifache Isolierverglasung mit 0,5 W/m²K). Die Haustechnik (Systemlieferant Vaillant) ist letztlich entscheidend für den Primärenergiebedarf von -26,3 kWh/m²a.

Zur Maßgabe des Haustechnikkonzepts sagt Georg Huf: „Die Technik soll unsichtbar bleiben und lediglich durch ein Mehr an Komfort zu erleben sein“. Und tatsächlich ist die Sensorik und mit KNX vernetzte Gebäudetechnik kaum wahrnehmbar. Das Herzstück bildet hier ein integrales Steuerungs- und Kommunikationstool für die Wärme- und Kälteerzeugung, kombiniert mit einem intelligenten Lüftungskonzept sowie einem benutzerfreundlichen Energiemanagement. Das Zusammenspiel dieser Komponenten stellt eine optimale Raumluftqualität sicher und sorgt in jedem Bereich des Hauses für hohen Komfort. Darüber hinaus spart das Gebäude Energiekosten durch die Nutzung von Photovoltaik (PV-Fläche 62,4 m²; 9,88 kWp installierte Leistung) und die intelligente Steuerung der einzelnen Systemkomponenten.

Das Plusenergiehaus in hochmoderner Flachdachoptik erhielt damit die Platin-Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) e. V. und gilt somit als grünstes Fachwerkhaus in Deutschland.

Weitere Informationen

www.huf-haus.com

www.vaillant.de

Moderner Flachdachbau mit zwei voll nutzbaren Geschossen und voller „unsichtbarer“ Technik.
Quelle: HUF Haus
Moderner Flachdachbau mit zwei voll nutzbaren Geschossen und voller „unsichtbarer“ Technik.

Montag, 22.05.2017