HEISSKALT – der Heizungsbauer wird zur lokalen Marke

Marketing ausschließlich für die SHK-Branche

Marcel Matulla lässt keinen Zweifel: "Wer einmal auf uns vertraut, den lassen wir niemals hängen." Dem Geschäftsführer der neu gegründeten Agentur für das SHK-Handwerk HEISSKALT geht es stets um die einfachen, dafür aber umso nachhaltigeren Werte wie Partnerschaft und Vertrauen: "Wenn der Kunde uns auf der Baustelle treffen möchte, dann sind wir vor Ort, wir nehmen uns die Zeit."

Das HEISSKALT-Logo.
Quelle: HEISSKALT

Der 28-Jährige hat HEISSKALT mit Sitz im niederrheinischen Brüggen ins Leben gerufen, "damit wir den Heizungsbauern die perfekte, besonders aber die individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Außendarstellung anbieten können."

Warum ausgerechnet diese Branche als Zielgruppe? In Marcel Matullas Familie und in seinem Umfeld geht es und ging es immer schon um Heizungsbau: "Mein Vater ist Installateur, mein Großvater auch und von Seiten meiner Frau ein noch eindeutigeres Bild." Der studierte Marketing-Experte kennt das Handwerk also von klein auf und weiß daher, "wie die Branche tickt."

Mit der Werbeagentur für das SHK-Handwerk, die seit Anfang des Jahres arbeitet, will er den Handwerkern neue Impulse geben. "Viele schauen nur noch von Baustelle zu Baustelle. Kein Wunder also, dass die Auftritte im Internet oder Print teils unpersönlich und austauschbar erscheinen", so Matulla. Und an genau dem Punkt setzt HEISSKALT an. Die junge Agentur bekennt sich zum SHK-Handwerk und versteht sich ausdrücklich als leidenschaftlicher Partner für Installateure und Heizungsbauer.

Zwei Mitarbeiter von HEISSKALT.
Quelle: HEISSKALT

Wer die Dienste von HEISSKALT in Anspruch nimmt, kann unter drei verschiedenen Produkten wählen, erklärt Alexander Kamps, kreativer Kopf und Medienexperte der Agentur: "Wir haben sehr genau hingesehen, was der Kunde, also der Handwerker mit wenig Zeit und kreativen Möglichkeiten, für seine Außendarstellung braucht oder brauchen könnte."

Preislich wird durch Alexander Kamps klar Stellung bezogen: "Wir haben uns spezialisiert und konzentrieren unsere Ressourcen. Das erlaubt Preisvorteile, die - ich nenne es mal - unüblich für die Medienbranche sind."

Den Grund, warum die Handwerker bisher kaum in ihre Außendarstellung investieren, sieht Marcel Matulla zum Einen in der Auftragslage der Branche, bei den Heizungsbauern seien die Bücher voll. Andererseits würden die Margen immer kleiner: "Weil der Endverbraucher stärker als früher auf den Preis schaut. Es kommt öfters vor, dass erst nach Preisvergleichen im Internet bestellt wird und der Handwerker nur noch einbaut."

Für Geschäftsführer Marcel Matulla ist es daher höchste Zeit, dass die Handwerker im Heizungsbau nicht nur generell an ihrer Präsentation nach außen arbeiten, sondern sich vor allem auch ganz gezielt positionieren. Die Auftragslage sei oft genug von den unterschiedlichsten Anforderungen und Wünschen einer breiten Kundenschicht bestimmt: "Dabei ist es viel effizienter, wenn sich der Handwerker gezielt Gedanken macht, für wen er arbeiten möchte und welchen Teilbereich seines Gewerks er am liebsten anbietet." Das helfe, Ressourcen und Fähigkeiten besser zu nutzen. Die eigenen Stärken und Schwächen müssen analysiert und dann gezielt herausgestellt werden. Anders ausgedrückt: "Wer Qualität bieten und eine bestimmte Kundschaft ansprechen will, die nicht nur `billig, billig´ im Blick hat, muss dies auch mit entsprechenden Mitteln so sagen."

Sein Ziel ist es, den jeweiligen Handwerker mit seinem Alleinstellungsmerkmal "zu einer lokalen Marke zu machen." Ebenso möchte er den Handwerkern Hilfestellung leisten im Aufbau der Arbeitgebermarke: "Gutes Personal kann sich seinen Betrieb aussuchen. Der Fachkräftemangel spielt den Suchenden in die Karten. Die besten Leute arbeiten in den besten Unternehmen bzw. in denen, die sich entsprechend verkaufen."

HEISSKALT ist nach eigenen Angaben bundesweit die einzige Agentur, die sich in dieser Art um das SHK-Handwerk kümmert. "Wir sehen bei den 50.000 Betrieben in Deutschland einen immens hohen Bedarf." Marcel Matulla geht davon aus, dass dies in ähnlicher Form auch für andere Branchen gelte, "aber wir konzentrieren uns ganz auf den Heizungsbauer." Dabei hat er gehörigen Respekt vor dem, was in den kommenden Monaten passieren könnte: "Schon jetzt ist die Nachfrage immens hoch. Bin gespannt, was da noch so alles auf uns zukommt."

Weiterführende Informationen: https://www.heiss-kalt.de/

Montag, 03.07.2017