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Frischwasserstationen als zentrale Lösung der Warmwasserbereitung

Einhaltung der Trinkwasserverordnung

Grundlegend gilt auch bei der Anwendung von Frischwasserstationen die Einhaltung der im Januar 2018 novellierten Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Wichtig ist hierbei die klare Unterscheidung in Klein- und Großanlagen. Zu ersteren zählen solche mit einem Trinkwasserspeicher von weniger als 400 Litern und/oder einem Inhalt der Warmwasserleitung vom Erzeuger bis zur letzten Entnahmestelle von weniger als drei Litern.

Dementsprechend werden als Großanlagen alle diejenigen bezeichnet, die diese Bemessungen überschreiten. Da bei der Anwendung von Frischwasserstationen keine Trinkwasserspeicher genutzt werden, entfällt das erste Kriterium. Aber die Anforderung hinsichtlich des Inhaltes der Warmwasserleitung bleibt bestehen und muss bei der Spezifikation des Systems berücksichtigt werden. Bei Kleinanlagen ist keine Trinkwarmwasserzirkulation gefordert, wodurch die Betriebskosten unter anderem durch den Wegfall der Probenentnahme geringer sind. Bei Anlagen mit einem Rohrleitungsinhalt von mehr als drei Litern bleibt diese weiterhin bestehen.

Kaskadenschaltung bei großem Bedarf

Meibes bietet die "LogoFresh“ in verschiedenen Ausführungen an. Bei den kleinen, elektronisch geregelten Standardausführungen der "LogoFresh S-Line" oder "M-Line" variiert die Schüttmenge je nach Vorlauftemperatur und erreicht bis zu 44 beziehungsweise 58 l/min. Bei großen Objekten mit einem höheren Bedarf an Warmwasser besteht die Möglichkeit, bis zu fünf "LogoFresh M-Line" in Kaskade zu schalten. Dabei erhöht sich die Schüttleistung um die Summe der Einzelstationen, in Abhängigkeit von der im Pufferspeicher vorherrschenden und der gewünschten Warmwassertemperatur.

Für sehr hohe Leistungsanforderungen eignet sich die neue kompakte "LogoFresh XL-Line“ mit einer Warmwasserleistung von bis zu 125 Litern, bei der ebenfalls die Möglichkeit zur Kaskadierung besteht. Sie bietet durch die genaue Ausregelung der Primärtemperatur die Möglichkeit der Warmwasserbereitung bereits ab 1 l/min.

Schema einer Kaskadenschaltung für Frischwasserstationen.
Quelle: Meibes System-Technik GmbH
Bei großen Objekten mit einem höheren Bedarf an Warmwasser besteht die Möglichkeit, bis zu fünf "LogoFresh" in Kaskade zu schalten. Dabei erhöht sich die Schüttleistung um die Summe der Einzelstationen, in Abhängigkeit von der im Pufferspeicher vorherrschenden und der gewünschten Warmwassertemperatur.

Ressourcenschonende Warmwasserbereitung

Die "LogoFresh"-Frischwasserstationen eignen sich für alle Systeme mit Heizungspufferspeicher und erlauben somit auch die Einbindung regenerativer Energiequellen wie Solarthermie. Diese ermöglichen neben der ökologischen und ökonomischen Energieerzeugung auch die Inanspruchnahme von Fördermaßnahmen, zum Beispiel durch die KfW.

Quelle: Meibes System-Technik GmbH
Die "LogoFresh"-Frischwasserstationen eignen sich für alle Systeme mit Heizungspufferspeicher und erlauben somit auch die Einbindung regenerativer Energiequellen.

Eventuell schwankende Primärtemperaturen sowie Energiespitzen diskontinuierlicher Wärmequellen werden durch den Heizungspufferspeicher aufgenommen und teilweise auch ausgeglichen. Die "LogoFresh" kann diese weitgehend kompensieren und erzeugt stets bedarfsweise Warmwasser gemäß der eingestellten Warmwassertemperatur. Bedingt durch diese Kombination ergibt sich eine ressourcenschonende Systemtechnik, die kunden- und objektspezifisch umgesetzt werden kann, einen ökologischen Betrieb leistet und wirtschaftlich arbeitet. Weitere Energieeinsparpotentiale ergeben sich zudem durch die individuell einstellbare Regelungstechnik der Station sowie die Möglichkeit, sie in die bestehende Gebäudeleittechnik einzubinden.

Dienstag, 04.06.2019

Von Gordon Schadwinkel
Leading Manager Product Management, Meibes System-Technik