Druckhaltung 2.0: Tiefdruckentgasung inklusive!

Um Korrosion und Funktionsstörungen in einer geschlossenen Anlage (Heizung, Kälte, Solar) zu vermeiden, ist es notwendig, das Medium innerhalb der Anlage möglichst gasarm zu halten.

Während bei einer Druckhaltung mittels Vordruckgefäßen oft zur "Symptombehandlung" zusätzliche Entgasungsgeräte nötig werden, funktioniert die Anlage mit einer Pumpendruckhaltung von Eder von vornherein problemlos: eine zusätzliche Entgasungs-Unit wird damit überflüssig. Ein charakteristisches Merkmal der Eder Expansionsanlagen sind die drucklosen Behälter.

Expansionsanlage von Anton Eder.
Quelle: Anton Eder

Damit ist auch bei nur kleinem Druck im System (z.B. 3 bar-Anlagensicherheitsventil) immer ein wesentlicher Druckunterschied zwischen Anlage und drucklosem Behälter durch die Tiefdruckentgasung zu erreichen.

Die Tiefdruckentgasung funktioniert nach dem Prinzip der Druckentspannung: Wasser unter Druck löst mehr Gase als im drucklosen Zustand, wie man leicht beim schnellen Öffnen einer Mineralwasserflasche feststellen kann. Ähnliches passiert bei Tiefdruckentgasung.

Mit den Eder Expansionsanlagen ist also immer ein Druckunterschied vom Anlagendruck auf höchstens 0.5 bar im drucklosen Behälter zu erreichen. Ein noch weiteres Absenken des Druckes (z.B. auf Unterdruck -0.5 bar) würde die Löslichkeit zwar möglicherweise noch weiter verringern, wäre aber aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll.

Fazit: Wer von vornherein das innovative System von Eder verwendet, muss im Nachhinein keine Probleme bekämpfen!

Weiterführende Informationen: http://www.edergruppe.at/

Dienstag, 27.03.2018