Die Bermaringer Mehrzweckhalle mit "cuprotherm"-Fußbodenheizung

Ideal temperiert für Sport, Gesang und Vereinsleben

Die moderne Mehrzweckhalle im schwäbischen Bermaringen bietet mit einem Schwingboden und einer integrierten "cuprotherm"-Fußbodenheizung ideale Voraussetzungen für Schulsport und Aktivitäten der örtlichen Vereine. Für eine angenehm gleichmäßige Wärme sorgt hier die Fußbodenheizung, bei der mit "cuprotherm" Europas meistverlegtes Kupferflächenheizsystem verwendet wurde.

Ein Handballer wirft einen Ball.
Quelle: Shutterstock/auremar
Die "cuprotherm"-Fußbodenheizung bietet beste Voraussetzungen für alle Aktivitäten in der Mehrzweckhalle in Bermaringen.

Optimale Bedingungen für sportliche Aktivitäten

Die Halle, die direkt an die Grundschule anschließt, bietet mit einer Fläche von insgesamt 1.160 m2 viel Raum für unterschiedliche Aktivitäten. Einzelne Bereiche der ehemaligen Halle konnten erhalten werden, eine Bühne mit einer mobilen Prallwand und eine ausfahrbare Vorbühne wurde ebenso ergänzt wie ein Geräteraum, ein Regieraum und ein Stuhllager, das als Bar umfunktioniert werden kann, und eine extra Küche.

Um für alle sportlichen Aktivitäten in der Halle optimale Bedingungen zu schaffen, wurde der Boden der Halle mit einem modernen Schwingboden und einer integrierten Fußbodenheizug von "cuprotherm" ausgestattet. So kann der flächenelastische Schwingboden nun die auftretenden Kräfte aufnehmen und damit Gelenke und Wirbelsäule der großen und kleinen Sportler schonen.

Wird der Boden zugleich als Heizfläche genutzt, lässt sich damit nicht nur die Verletzungsgefahr durch Heizkörper vermeiden, sondern es wird auch eine gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht. Gleichzeitig wird durch den großflächigen Wärmetransport und die geringen Oberflächentemperaturen die Luftzirkulation unterbunden, eine Staubaufwirbelung wird somit verhindert. Gerade für Sportarten mit Bodenkontakt, wie Bodenturnen, Gymnastik oder Aerobic ist deshalb die Verwendung einer Fußbodenheizung in Sportfußböden ideal. Die ausgewogene Temperaturverteilung trägt außerdem dazu bei, die Energiekosten zu senken.

Heizen mit "cuprotherm" von Wieland

Das Ingenieurbüro Graf, das mit der Planung der gesamten Haustechnik beauftragt war, entschied sich bei der Wahl des Flächenheizsystems aus mehreren Gründen für "cuprotherm": "Eine Mehrzweckhalle erfordert eine spezielle Lösung zur raumlufttechnischen Versorgung," so Karl Graf. "Mit dieser Anlage allein hätten wir auch die Halle heizen können. Da diese jedoch direkt aufs Erdreich aufbaut, haben wir aus Behaglichkeits- und Komfortgründen die Kombination mit der Fußbodenheizung bevorzugt. Und mit Kupferrohren für die Fußbodenheizung ist man zudem immer auf der sicheren Seite."

Fußbodenheizungsrohre auf dem Boden einer Sporthalle.
Quelle: Wieland
Insgesamt wurden in der Halle auf einer Fläche von 415 Quadratmetern 2.500 Meter "cuprotherm"-Rohr verlegt.

Auch der ausführende Sanitär- und Heizungsfachbetrieb Joas hat mit "cuprotherm" gute Erfahrungen gemacht: "Die "cuprotherm" Heizungsrohre lassen sich einfach und schnell verlegen," weiß Karl Joas aus Erfahrung. "Zudem benötigt man kein spezielles Werkzeug für die Verlegung," ergänzt Heizungsmonteur Wolfgang Schwengbeck.

Insgesamt wurden dabei auf einer Fläche von 415 m2 2.500 Meter "cuprotherm"-Rohr verlegt. In enger Abstimmung mit dem Schwingbodenbauer erfolgte die Verlegung der Kupferrohre direkt auf der Dämmschicht, bestehend aus 50 mm dicken aluminiumkaschierten PU-Platten. Damit wird ein fast doppelt so hoher Dämmwert erreicht, als es die EnEV fordert.

In entsprechende Aussparungen wurden anschließend vom Schwingbodenbauer die Auffütterungsklötzchen, die als Grundlage für die Doppelschwingträger dienen, millimetergenau ausgerichtet und eingesetzt. Die "cuprotherm"-Rohre von Wieland wurden parallel zwischen den Reihen aus Holzklötzen verlegt (entsprechend der Heizlastanforderung jeweils drei Rohre) und mit den "cuprotherm"-Doppelankern, Halteklammern aus Metall, fixiert.

Kupferrohre für eine Fußbodenheizung.
Quelle: Wieland
Die Kupferrohre wurden direkt auf den dämmenden aluminiumkaschierten PU-Platten verlegt.

Angeschlossen wurden die Heizungsrohre im Tichelmann-System. Dabei herrschen zwischen den Heizkreisen immer gleiche Druckverhältnisse. Eine gute Voraussetzung hierfür ist, alle Heizkreise gleich lang zu gestalten. Die Hallenfläche mit 27 x 15 Metern wurde mit je einem Verteiler und Sammler in der Mitte und an der Stirnseite der Halle in zwei getrennte, fast quadratische Felder aufgeteilt.

So konnte die größte Dimension der Sammlerleitungen auf 35 mm begrenzt werden, passend zur begrenzten Fußbodenaufbauhöhe. Die Heizkreisanschlüsse an die Verteiler und Sammler aus "SANCO"-Rohren erfolgte durch Pressen. Um die Montage vor Ort zu erleichtern, wurden die Sammlerabschnitte in der Werkstatt vorgefertigt. Über den Hauptverteiler erfolgte dann der Anschluss an die Heizungsanlage im Keller.

Montag, 03.09.2018