Angenehme Temperaturen ohne Zugluft in Hochschulmensa

Gästebereich der Offenburger Hochschulmensa.
Quelle: Zehnder
Gipskartondecken von Zehnder sorgen heute im auf knapp 600 m² vergrößerten Gästebereich der Offenburger Hochschulmensa für eine effiziente und zugluftfreie Wärme.

Der natürliche Werkstoff Gips punktet darüber hi­naus mit zahlreichen grundlegenden, bautechnischen Vorzügen: Es handelt sich um ein 100 Prozent mineralisches Naturprodukt, welches nicht nur in der Herstellung sehr umweltfreundlich ist und recycelt werden kann, sondern auch keinerlei unerwünschte Zusatzstoffe enthält, die das Wohlbefinden im Raum beeinträchtigen könnten. Durch die perforierte Ausführung absorbiert die Decke auftreffende Schallwellen und dämpft entsprechend die Geräuschkulisse hunderter Studierender, die sich gleichzeitig in dem Gebäude aufhalten. Ihre hohe Leistungsfähigkeit verdankt die Gipskartondecke der großen Übertragungsfläche aus Aluminium-Wärmeleitprofil und Aluminiumblech, welche die wasserdurchströmten Kupferrohre umgibt und deren Wärme schnell und gleichmäßig in den Raum leitet. Zudem trägt die hohe Leitfähigkeit der Kupferrohrmäander zu einer effizienten Wärmeübertragung bei.

Unauffällige Gesamtintegration

"Die moderne Raumklimatechnologie ist in der Mensa mit 40 °C Vorlauf- und 37 °C Rücklauftemperatur ausgelegt und wird ausschließlich zum Heizen benutzt", erläutert Weis. Dabei wird von einer Raumtemperatur von 20 °C ausgegangen. Die technische Möglichkeit, mit dem System auch zu kühlen, war für das Offenburger Mensagebäude nicht gewünscht. Die Anbringung der Gipskartondecke in der Cafeteria erfolgte in 3,35 m Höhe und auf einer Deckenfläche von insgesamt 220 m². Das System konnte hier exakt den baulichen Anforderungen entsprechend zugeschnitten und flexibel an die anspruchsvolle Raumgeometrie angepasst werden. Die Heizelemente und Trägerkonstruktion bleiben dabei unsichtbar für die Besucher. "Wer nicht ganz genau hinsieht, bemerkt die Installation an der Mensadecke überhaupt nicht, die von dort so unauffällig die Wärme liefert", bestätigt Weis.

Die nötige Energie für den Betrieb kommt aus der hochschuleigenen Energiezentrale, in der mit Hilfe von Blockheizkraftwerk-Anlagen mit Gasturbine sowohl Strom als auch Wärme produziert wird. Kombiniert sind diese Anlagen außerdem mit einem Spitzenlastkessel und einer großflächigen Solarthermieanlage, sodass nicht nur der Campus zuverlässig mit Wärme und Strom versorgt, sondern auch die technischen Studiengänge, wie beispielsweise die Versorgungstechnik, mit entsprechendem Studien- und Untersuchungsmaterial ausgerüstet sind.

Gästebereich der Mensa der FH Offenburg.
Quelle: Zehnder
Durch ihre weiße Farbe ist die Gipskartondecke optisch unauffällig und fügt sich dezent in die Räumlichkeiten der Mensa ein. Darüber hinaus bot das Deckensystem maximale gestalterische Freiheit und konnte exakt den Anforderungen entsprechend zugeschnitten und flexibel an die anspruchsvolle Raumgeometrie angepasst werden.

Einwandfreier Betrieb

"Die Gipskartondecke erfüllt die hohen klimatechnischen Anforderungen in der Offenburger Hochschulmensa zu 100 Prozent", zieht Planer Weis sein Fazit und fügt hinzu: "Die Zusammenarbeit mit Zehnder verlief für alle Beteiligten zur vollsten Zufriedenheit und in jeder Projektphase hochprofessionell." Auch die Besucher des sanierten Mensagebäudes profitieren von der modernen Heiztechnologie. "Dort ist es jetzt schon ab früh morgens angenehm warm und den ganzen Tag über herrscht ein angenehmes Raumklima komplett ohne Zugluft", fügt Weis hinzu. "Seit der Wiedereröffnung im Wintersemester 2016/2017 gab es auch keinerlei Beschwerden, was bei der Anzahl an Studierenden mit ihren unterschiedlichen Temperaturempfindungen wirklich bemerkenswert ist."

Dienstag, 27.08.2019