ABB schreibt Zukunft der klimaneutralen Energienutzung neu

„Mission to zero“ - Busch-Jaeger produziert jetzt autark und dezentral

ABB eröffnete bei Busch-Jaeger in Lüdenscheid den weltweit ersten nahezu klimaneutralen und kostenoptimierten Produktionsstandort der ABB-Gruppe.

Das Bild zeigt ABB-Vorstandschef Hans-Georg-Krabbe, Nico Rosberg, Busch-Jaeger-Geschäftsführer Adalbert Neumann und Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas.
Quelle: Claudia Heinemann
Sie gaben den „Mission to zero“-Startschuss (v.l.n.r.): ABB-Vorstandschef Hans-Georg-Krabbe, Nico Rosberg, Busch-Jaeger-Geschäftsführer Adalbert Neumann und Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas.

Damit hatte Busch-Jaeger als Global Player auf dem Gebiet der Elektroinstallationstechnik gleich einen doppelten Grund zum Feiern: die 50-jährige Zugehörigkeit zur ABB-Familie und parallel dazu die Inbetriebnahme der nahezu klimaneutralen Produktion – als erster ABB-Standort weltweit. Die Inbetriebnahme der neuen umweltfreundlichen Energiegewinnung erfolgte gemeinsam mit Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.

Der prominente Gast und bis 2016 aktive Rennfahrer steht auf den ersten Blick zwar nicht gerade für umweltfreundliche Energiegewinnung und gibt zu: „Ich habe Emissionen rausgeblasen wie kein Zweiter.“ Dennoch engagiert sich Rosberg seit dem Ende seiner aktiven Karriere für E-Mobilität, smarte Technologien und Nachhaltigkeit – unter anderem als Teilhaber der Formel E für Elektro-Rennwagen, deren Hauptsponsor ABB ist.

„Mission to zero“

„Mission to zero“ lautet das Motto, unter dem der Mutterkonzern ABB die Zukunft der Elektrifizierung nachhaltig, intelligent und sicher neu schreiben möchte. Allen voran mit dem Referenzprojekt in Lüdenscheid, wo ABB eindrucksvoll demonstrierte, wie smarte Technologien die Art und Weise der Energieerzeugung und wie sie in den heutigen Produktions- und Arbeitswelten genutzt werden kann, grundlegend verändern.

Dazu gehören eine große Photovoltaik-Anlage, ein Blockheizkraftwerk und ein für Industrieanlagen entwickeltes Energiemanagement-System. Die so genannte „ABB Ability-Lösung Optimax for Industrial and Commercial Sites“ ermöglicht eine nachhaltige, klimaneutrale Energieversorgung bei reduzierten Energiekosten, optimierten Energieverbrauch und intelligenter Nutzung von Eigenerzeugung - und zwar unter Einbindung modernster Speicher- und Mobilitätslösungen. So sollen in Lüdenscheid zukünftig 629 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

„Wir von ABB haben unser Know-how gebündelt, haben uns mit guten Ideen nicht einfach zufrieden gegeben, sondern sie immer weiter perfektioniert. Wir wollten eine Lösung finden, mit der man digital, flächendeckend und nachhaltig die Energiewende beschleunigen kann – und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Wir wollten eine Lösung, die skalierbar und flexibel ist, so dass sie in allen Bereichen genutzt werden kann – von Smart Home und Smart Buildings über Smart Transportation bis hin zur Smart Industry. Wir wollten eine Lösung, die dezentral auf erneuerbaren Energien basiert, um Stromnetze nicht unnötig auszubauen. Eine Lösung, die sicher ist und dabei das Potenzial hat, in Zukunft komplett CO2-neutral zu sein. Wir haben sie umgesetzt“, heißt es seitens des Konzerns.

„Mission to Zero“ versteht sich also als konkretes Beispiel dafür, wie der nachhaltige Energiewandel mit digitalem Energiemanagement gelingen kann. Konkret bedeutet dies nun: Busch-Jaeger produziert nicht nur die Produkte, sondern auch die Energie, die der Hersteller dafür benötigt, selbst. Und Nico Rosberg setzte dafür das letzte benötigte PV-Paneel aufs Dach, bevor er gemeinsam mit ABB-Vorstandschef Hans-Georg-Krabbe, Busch-Jaeger-Geschäftsführer Adalbert Neumann und Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas den „Mission to zero“-Startschuss gab.

Donnerstag, 09.05.2019